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Waldbrand in der Eifel: Über 120 Feuerwehrleute aus Solingen, Wuppertal und Remscheid im Einsatz
15. August 2026

Waldbrand in der Eifel: 121 Einsatzkräfte aus Solingen, Wuppertal und Remscheid kämpfen mit 33 Fahrzeugen gegen den größten Waldbrand in NRW-Geschichte.

Alarm mitten in der Nacht – das Bergische Land hilft

Es ist der bislang größte Waldbrand in Nordrhein-Westfalen – und er fordert ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Seit dem frühen Samstagmorgen (15. August 2026) kämpfen auch über 120 Helferinnen und Helfer aus dem bergischen Städtedreieck gegen die Flammen im Hürtgenwald in der Eifel. Solingen, Wuppertal und Remscheid zeigen dabei, wie echte Solidarität aussieht – und das mitten in der Nacht.1

Nächtlicher Marschbefehl, pünktlicher Start

Die Alarmierung der bergischen Einheiten kam gegen Mitternacht: Die gemeinsame Feuerwehrleitstelle gab den Marschbefehl durch. Keine Zeit zum Zögern. In den frühen Morgenstunden formierten sich die Kräfte – und pünktlich um 05:30 Uhr startete ein Konvoi aus 121 Einsatzkräften mit insgesamt 33 Spezialfahrzeugen von Wuppertal aus in Richtung Eifel.1

Um 07:45 Uhr erreichten die Einsatzkräfte ihren zugewiesenen Bereitstellungsraum im Katastrophengebiet und begannen sofort mit den ersten Löschmaßnahmen. Die Brandbekämpfung im unwegsamen Gelände verlangt dabei nicht nur körperliche Ausdauer, sondern auch den koordinierten Einsatz modernster Technik und schwerer Fahrzeuge.1

Ein riesiges Team im Einsatz

Die Feuerwehren aus dem Städtedreieck sind dort aber längst nicht allein. Im Katastrophengebiet Hürtgenwald arbeiten sie Seite an Seite mit einem enormen Aufgebot weiterer Organisationen und Helfer – das ist echte Teamarbeit unter Extrembedingungen:1

  • Landes- und Bundespolizei unterstützen aus der Luft und am Boden mit mehreren Hubschraubern und schweren Wasserwerfer.
  • Das Technische Hilfswerk (THW) kümmert sich um Logistik, Kraftstoffversorgung und Verpflegung der Hundertschaften.
  • Lokale Landwirte und Speditionen transportieren ununterbrochen Löschwasser mit Güllefässern und großen Lkw-Tankwagen an schwer zugängliche Einsatzorte.
  • Die Forstbehörde koordiniert gemeinsam mit schweren Baumaschinen das Schlagen von Brandschneisen, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu stoppen.
  • Einheiten aus mehreren Bundesländern sowie die Bundeswehr sind zusammengezogen worden, um die Flammenwände einzudämmen.

Alles läuft nach Angaben der Feuerwehr Solingen reibungslos – ein starkes Zeichen für die funktionierende behördenübergreifende Zusammenarbeit in NRW.1

Wie lange dauert der Einsatz noch?

Geplant war zunächst ein Einsatz der bergischen Kräfte bis heute Abend gegen 19:00 Uhr. Wie lange ihr Engagement in Hürtgenwald letztlich andauern wird, ist angesichts der aktuellen Wetterbedingungen und der Dynamik des Großbrandes aber noch offen.1 Klar ist: Das Feuer ist noch nicht unter Kontrolle – und die Helferinnen und Helfer aus dem Bergischen Land geben alles, um das zu ändern. Respekt an alle, die dort im Einsatz sind!

Quellen

  1. FW-SG: Feuerwehren aus dem Städtedreieck Solingen/Wuppertal/Remscheid unterstützen beim Waldbrand in Hürtgenwald /Eifel – Presseportal


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