In Hagen bedrohte ein 17-Jähriger Polizisten mit einer Kehle-Geste und landete im Gewahrsam. Was genau in der Bahnhofstraße passierte, erfährst du hier.
Ein Sonntagabend in Hagen, der richtig ungemütlich wurde – und zwar nicht nur für die Polizisten vor Ort. Am 16. August gegen 00.20 Uhr kontrollierten Beamte einen 17-Jährigen in der Bahnhofstraße nahe des Hauptbahnhofs. Der Minderjährige war der Streifenwagenbesatzung bereits aus früheren Einsätzen bekannt. Mit dabei: eine Packung Zigaretten.1
Was dann folgte, eskalierte schnell. Der junge Hagener wurde während der Kontrolle zunehmend aggressiv, baute sich mehrfach bedrohlich vor den Polizisten auf und erhob die Hand. Die Einsatzkräfte forderten ihn ruhig auf, sich zu beruhigen, und erteilten ihm einen Platzverweis.1
Doch statt einfach zu gehen, weigerte sich der 17-Jährige und machte lautstark klar, was er von der ganzen Sache hält: Es sei Wochenende, und er könne machen, was er wolle. Ein klassisches „Das Wochenende gehört mir“ – nur leider in einer Situation, in der das echt nicht zieht.1
Als der Minderjährige dann erneut die Distanz zu einem Polizisten unterschritt und ihm mit einer eindeutigen Handgeste drohte – dem Anzeigen des Durchschneidens der Kehle – reagierten die Beamten konsequent: Der Polizist brachte den 17-Jährigen zu Boden und fixierte ihn. Anschließend nahm die Streifenwagenbesatzung den Hagener in Gewahrsam.1
Nach der Ingewahrsamnahme informierten die Polizisten den gesetzlichen Vertreter des Jugendlichen. Außerdem fertigten sie eine Strafanzeige wegen Bedrohung gegen ihn an.1
Der Fall zeigt mal wieder deutlich: Drohungen gegen Einsatzkräfte – egal ob verbal oder per Geste – sind keine Kleinigkeit und haben ernste rechtliche Konsequenzen. Wer glaubt, das Wochenende gibt einem einen Freifahrtschein für alles, liegt da ziemlich daneben.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!