Schwerer Unfall in Radevormwald: Eine 87-Jährige wird nach Zusammenstoß mit LKW an defekter Ampel lebensgefährlich verletzt, Kreuzung bleibt gesperrt.
Autsch, das klingt nach einem richtig miesen Montag. In Radevormwald ist es am 5. Oktober zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine 87-jährige Autofahrerin lebensgefährlich verletzt wurde.1 Was genau ist passiert? Wir haben alle Infos für euch zusammengefasst.
Gegen 11:35 Uhr war die Seniorin aus Radevormwald auf der Poststraße in Richtung Bahnhofstraße unterwegs. Als sie in den Kreuzungsbereich Westfalenstraße/Poststraße einfuhr, krachte es: Sie stieß mit dem LKW eines 60-jährigen Fahrers aus Hamburg zusammen, der auf der bevorrechtigten Westfalenstraße in Richtung Elberfelder Straße fuhr.1 Durch die Wucht des Aufpralls war’s damit aber noch nicht vorbei – das Auto der 87-Jährigen knallte anschließend noch gegen einen Ampelmast.1
Die Frau wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.1 Richtig fies an der Sache: Die Ampelanlage an der Kreuzung war zum Unfallzeitpunkt wegen technischer Arbeiten außer Betrieb.1 Ob das eine Rolle beim Unfallgeschehen gespielt hat, wird jetzt sicher noch genauer unter die Lupe genommen.
Weil’s ein ziemlich kniffliger Fall ist, hat ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Wuppertaler Polizei bei der Aufnahme unterstützt.1 Der Kreuzungsbereich ist aktuell noch voll gesperrt1 – wer also in der Gegend unterwegs ist, sollte sich auf jeden Fall eine andere Route suchen.
Der Unfall in Radevormwald ist leider nicht das einzige Thema, mit dem sich die Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis aktuell beschäftigt. Erst am Sonntag zuvor stürzte eine 26-jährige Motorradfahrerin aus Köln auf der K18 bei Wipperfürth-Thier nach einem Fahrfehler und prallte gegen ein Verkehrszeichen – sie wurde dabei schwer verletzt und musste per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.1 Und auch Betrüger waren im Oberbergischen wieder aktiv: In Gummersbach-Bernberg erhielt eine 89-Jährige einen Anruf von einem falschen Polizeibeamten, der ihr erzählte, in ihrer Nachbarschaft gäbe es Einbrüche und riet ihr, ihren Schmuck „vorsorglich“ in Polizei-Obhut zu geben.1
Der Unfall in Radevormwald zeigt mal wieder, wie schnell im Straßenverkehr etwas Schlimmes passieren kann – vor allem, wenn technische Anlagen wie Ampeln gerade nicht funktionieren. Wir hoffen, dass sich die 87-Jährige schnell erholt und wünschen alles Gute. Bleibt vorsichtig da draußen, Leute!
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