In Werdohl entzündete ein 53-Jähriger mit heißer Asche einen Komposthaufen in einer Kleingartenanlage.
Was für ein Schock mitten in der Nacht! In Werdohl hat ein 53-Jähriger beinahe eine Kleingartenanlage an der Deipschlade in Brand gesetzt – und das Ganze war eigentlich nur ein Missverständnis mit heißer Asche. Klingt harmlos? War es ganz und gar nicht.
In der Nacht auf Sonntag, gegen 00.50 Uhr, hat der Mann heiße Asche an einem Komposthaufen entsorgt. Das Problem: Der Kompost entzündete sich. Feuerwehr und Polizei rückten aus – und zum Glück konnte das beginnende Feuer rechtzeitig erkannt und gelöscht werden, bevor größerer Schaden entstand.1
Gegen den 53-Jährigen wird jetzt wegen fahrlässigen Herbeiführens einer Brandgefahr ermittelt. Das ist kein Kavaliersdelikt – gerade in Trockenperioden kann so ein Fehler fatale Folgen haben.1
Komposterde klingt erstmal nicht nach einem Brandrisiko. Aber: Heiße Asche bleibt stundenlang, manchmal sogar tagelang, glühend – auch wenn sie nach außen hin schon grau und erloschen aussieht. Landet sie auf trockenem organischem Material wie einem Komposthaufen, kann das Feuer schnell und unbemerkt entstehen.1
Die Polizei warnt deshalb ausdrücklich: Besonders zu Zeiten der Trockenheit solltet ihr heiße Gegenstände niemals einfach irgendwo entsorgen. Das gilt für Asche aus dem Grill genauso wie für Kohle aus dem Kamin oder Lagerfeuerreste.1
Der Vorfall in Werdohl zeigt, wie schnell ein kleiner Fehler zu einer echten Gefahr für die ganze Umgebung werden kann. Gut, dass Feuerwehr und Polizei schnell vor Ort waren und Schlimmeres verhindert haben.1 Aber auf diesen Einsatz hätte es definitiv nicht ankommen müssen. Also: Bleibt achtsam, gerade wenn es draußen trocken und heiß ist – euer Kleingarten (und eure Nachbarn) werden es euch danken!
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