Kellerbrand in Goch: Ein Reihenhaus an der Voßheider Straße ist nach einem Feuer an der Stromverteilung aktuell unbewohnbar. Alle Bewohner blieben unverletzt.
Heute Vormittag war ordentlich was los an der Voßheider Straße in Goch: In einem Reihenhaus hat’s im Keller gebrannt – vermutlich an der Stromverteilung. Die Folge: starke Rauchentwicklung im ganzen Gebäude. Kein Spaß, wenn plötzlich alles qualmt und man nicht genau weiß, wo das Feuer eigentlich herkommt.1
Die Feuerwehr ist direkt mit mehreren Trupps angerückt. Während sich Atemschutztrupps auf die Suche nach dem Brandherd gemacht haben, haben andere Einsatzkräfte das komplette Haus nach Personen durchsucht. Gut zu wissen: Alle 71 gemeldeten Bewohner waren entweder gar nicht zu Hause oder hatten das Gebäude schon vorher verlassen. Da konnte also nochmal ordentlich Glück im Unglück im Spiel sein.1
Gelöscht wurde dann mit einem Strahlrohr, und die Einsatzkräfte haben’s geschafft, dass die Flammen nicht von der Stromverteilung auf den Rest vom Haus übergreifen konnten. Danach kamen Hochleistungslüfter zum Einsatz, um das Gebäude wieder rauchfrei zu pusten.1
Auch wenn die Flammen gelöscht sind, ist das Haus erstmal kein Zuhause mehr. Grund dafür ist die beschädigte Stromversorgung – ohne die geht in dem Reihenhaus gerade nichts. Die Stadt Goch hat sich direkt eingeschaltet und kümmert sich jetzt um eine Unterbringung für die betroffenen Bewohner.1
Im Einsatz waren die Löschzüge Stadtmitte und Pfalzdorf, die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Markus Korsten. Insgesamt haben die Löscharbeiten gut zwei Stunden gedauert – eine ganze Weile, in der die Einsatzkräfte alles gegeben haben, um Schlimmeres zu verhindern.1
Ein Einsatz, der nochmal zeigt, wie wichtig schnelles und koordiniertes Handeln im Ernstfall ist. Dass alle Bewohner wohlbehalten waren, ist die beste Nachricht an diesem Vormittag – auch wenn das Zuhause jetzt erstmal weg ist. Die Stadt Goch kümmert sich nun um die Unterbringung, und die Feuerwehr kann sich über einen erfolgreich abgeschlossenen Einsatz freuen.
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