Nächtlicher Waldbrand am Duloh in Iserlohn: Feuerwehr kämpfte gegen ein brennendes Konstrukt mit Explosionsgefahr durch Gaskartuschen.
Schreck in der Nacht für Iserlohn! Gegen 23 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Iserlohn mit dem Stichwort „Flächenbrand klein“ in das Gewerbegebiet Corunna alarmiert. Der erste Hinweis: Eine brennende Wiese nahe eines Wohngebäudes. Was die Einsatzkräfte dann vor Ort vorfanden, war aber deutlich kniffliger als zunächst gedacht.1
Statt einer kleinen Wiese brannte in einem Waldstück zwischen der Corunna und dem Duloh ein hölzernes Konstrukt, das einer Gartenhütte ähnelte. Holzbretter, Pappe und gleich zwei Grills standen in Flammen. Besonders heikel: Im Brandbereich befanden sich Gaskartuschen, die immer wieder zu kleineren Explosionen führten. Das hat das Ganze nochmal deutlich gefährlicher gemacht.1
Wegen der unwegsamen Lage im Waldstück wurde schnell klar, dass Verstärkung her muss. Die Löschgruppe Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr wurde hinzualarmiert und unterstützte die Berufsfeuerwehr tatkräftig bei den Löscharbeiten. Anfangs kamen zwei C-Rohre zur Brandbekämpfung zum Einsatz – später wurden diese durch ein Schaumrohr sowie Handwerkzeuge ergänzt.1
Damit Iserlohn während des Einsatzes nicht schutzlos dastand, sicherten die Löschgruppen Bremke und Letmathe sowie die Sondereinheit Funk an der Dortmunder Straße den Grundschutz für die Stadt ab. Ein echter Teameffort also!1
Nach rund 90 Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer vollständig unter Kontrolle und konnten alle Einheiten wieder zu ihren Standorten entlassen. Ein glimpfliches Ende eines Einsatzes, der es durchaus in sich hatte – Explosionen inklusive.1
Chapeau an alle Einsatzkräfte, die mitten in der Nacht für unsere Sicherheit da sind! 🔥🚒
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