Köln, Bonn und Düsseldorf kämpfen um die goldene Gießkanne: Mach mit beim Entsiegelungs-Wettbewerb und kassiere bis zu 40 Euro Förderung pro Quadratmeter.
Stell dir vor, dein zugepflasterter Vorgarten verwandelt sich in ein grünes Paradies – und du gewinnst dabei sogar noch Fördergelder. Genau das ist gerade in Köln, Bonn und Düsseldorf möglich! Die drei Städte haben gemeinsam eine coole Aktion gestartet, bei der Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sind, ihre privaten Steinwüsten in echte Grünflächen zu verwandeln. Und das Beste: Die drei Städte treten dabei auch noch gegeneinander an.1
Rund die Hälfte des Kölner Stadtgebiets ist versiegelt – also zugepflastert oder betoniert. Im Vergleich dazu klingt Potsdam mit nur etwa 35 Prozent versiegelter Fläche fast schon wie ein Waldspaziergang. Düsseldorf und Bonn liegen mit circa 45 Prozent immerhin etwas besser da als Köln.1
Das hat nämlich spürbare Folgen: Versiegelte Flächen heizen sich bei Hitzewellen massiv auf. In unversiegelten Gebieten kann es bis zu zehn Grad kühler sein – ein riesiger Unterschied, gerade wenn der Sommer wieder mal so richtig knallt. Dazu kommt: Unversiegelte Böden lassen Regenwasser versickern, was Überschwemmungen bei Starkregen verhindert und den Grundwasserspiegel steigen lässt. Das erklärt die Physikerin Iris Reichenbach, die selbst an der Aktion teilnimmt.1
Das Förderprogramm heißt „GRÜN hoch 3“ und zahlt bis zu 40 Euro pro entsiegeltem Quadratmeter aus. Alles, was du dafür tun musst: Vorher einen Antrag ausfüllen, den du ganz easy online über die Webseiten der jeweiligen Städte findest. Dann kannst du loslegen und deinen Asphalt oder deine Steinplatten durch echte Grünflächen ersetzen.1
Eine Teilnahme ist noch bis zum 31. Oktober 2026 möglich – also schnell sein lohnt sich!1
Und jetzt wird’s sportlich: Die Stadt, deren Bürgerinnen und Bürger die meisten privaten Quadratmeter pro tausend Einwohnende begrünen, gewinnt den Wanderpokal „Goldene Gießkanne“. Natürlich ist der echte Gewinn ein besseres Stadtklima für alle – aber ein bisschen Städterivalen-Stimmung schadet ja nie.1
Kölner Hausbesitzer Frank Hunze (61) macht jedenfalls schon mit vollem Einsatz mit. Er bricht die Steinwüste vor seinem Häuschen in Köln-Ossendorf auf und will dort einen grünen Vorgarten anlegen. Seine Motivation bringt er auf den Punkt:
„Gerne tue ich meinen Teil als Kölner Bürger gegen Düsseldorf und Bonn dazu.“ – Frank Hunze, Kölner Hausbesitzer1
Ob Köln, Bonn oder Düsseldorf am Ende die goldene Gießkanne mit nach Hause nimmt – eigentlich gewinnen alle dabei. Weniger Hitze, weniger Überschwemmungsrisiko und mehr Natur mitten in der Stadt: Das klingt doch nach einem Deal, der sich lohnt. Also ran an den Spaten, NRW! Bis zum 31. Oktober 2026 habt ihr noch Zeit, euren Teil beizutragen – und vielleicht sogar Fördergelder zu kassieren.1
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