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Wenn das die Biene Maja wüsste: Bundespolizei Aachen stellt fast 5 kg Potenzhonig sicher
24. August 2026

Fast 5 kg verbotener Potenzhonig im Kofferraum: Die Bundespolizei Aachen hat am Grenzübergang Lichtenbusch zwei Männer erwischt und Strafanzeige erstattet.

Süß verpackt, aber verboten

Honig klingt erstmal total harmlos – nach Frühstückstisch, Tee und vielleicht ein bisschen Waldspaziergang. Aber was die Bundespolizei Aachen am ehemaligen Grenzübergang Lichtenbusch aus einem Kofferraum gezogen hat, hatte mit dem gemütlichen Bienchen-Image so gar nichts zu tun. Fast 5 kg sogenannter Potenzhonig – und der ist in Deutschland verboten.1

Was ist da eigentlich passiert?

Ein 24-jähriger Deutscher war zusammen mit seinem 19-jährigen belgischen Beifahrer aus Belgien eingereist, als die Bundespolizisten das Fahrzeug am Freitag gegen 13:00 Uhr kontrollierten. Im Kofferraum? Ein großer Karton. Und darin: insgesamt rund 4,9 kg Potenzhonig, aufgeteilt auf 20 Packungen.1

Klingt erstmal nach einer Menge Honig – und das ist es auch. Wie ist das in meinen Warenkorb gekommen? – Diese Frage werden sich die beiden wohl selbst beantworten müssen. Denn der Fund hatte direkte Konsequenzen.

Strafanzeige und Einzug – so lief das ab

Die Beamten holten sich Rücksprache beim zuständigen Zollfahndungsamt Essen. Das Ergebnis: Der Honig wurde eingezogen. Außerdem wurde eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz gefertigt. Danach durften die beiden Männer ihre Reise zwar fortsetzen – aber ohne ihre süße Fracht.1

Warum ist Potenzhonig eigentlich verboten?

Der Name klingt nach Naturprodukt, aber hinter sogenanntem Potenzhonig steckt oft mehr als nur Honig. Solche Produkte enthalten häufig nicht deklarierte Wirkstoffe, die unter das Arzneimittelgesetz fallen – also Substanzen, die ohne entsprechende Zulassung in Deutschland nicht einfach so eingeführt und verkauft werden dürfen. Das macht sie rechtlich gesehen zu einem echten Problem, auch wenn die Verpackung noch so harmlos aussieht.1

Die Bundespolizei in NRW – immer auf dem Posten

Dieser Fall zeigt mal wieder: Die Bundespolizei Aachen kontrolliert auch an ehemaligen Grenzübergängen wie Lichtenbusch genau, was so ins Land kommt. Ob Schmuggelware, gefälschte Dokumente oder – wie hier – als Lebensmittel getarnte Arzneimittel: Wer glaubt, mit einem unscheinbaren Karton im Kofferraum einfach durchzukommen, kann sich gewaltig irren.1

Also: Nächstes Mal lieber beim ganz normalen Blütenhonig aus dem Supermarkt bleiben. Biene Maja würde es euch danken.

Quellen

  1. BPOL NRW: Wenn das die Biene Maja wüsste – Bundespolizei stellt verbotene Substanzen sicher – Presseportal


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