Ein 20-Jähriger flüchtete in Rheda-Wiedenbrück betrunken vor der Polizei – mit Vollgas, roten Ampeln und einem Ende auf dem Stoppelfeld. Alle Infos zum Fall.
Was für ein Samstagmorgen in Rheda-Wiedenbrück: Frühaufsteher meldeten am 22. August gegen 05:30 Uhr einen VW Touran, der auf einem Supermarktparkplatz am Westring immer wieder Drifts vollführte. Kein Kino, kein Videospiel – das war leider bitterer Ernst auf echten Straßen.1
Die Polizei rückte aus und entdeckte den Wagen kurze Zeit später am Feldhüserweg. Doch anstatt ruhig stehen zu bleiben, drückte der Fahrer aufs Gas und versuchte zu flüchten. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit raste er durch die Straßen – und missachtete dabei auch noch rote Ampeln. Ein gefährlicher Mix, der für alle Beteiligten hätte richtig schlimm ausgehen können.1
Die wilde Fahrt endete am Twiehüserweg. In einer Linkskurve verlor der Fahrer die Kontrolle, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stoppte den Wagen schließlich auf einem angrenzenden Stoppelfeld. Im Auto saßen insgesamt drei Personen.1
Der Fahrer: ein 20-jähriger Mann aus Rheda-Wiedenbrück. Und er stand – man ahnt es schon – deutlich unter Alkoholeinfluss. Die Polizei ließ ihm in einem nahegelegenen Krankenhaus eine Blutprobe abnehmen und stellte seinen Führerschein sicher. Gegen den 20-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.1
Wem gehörte der Touran überhaupt? Der Fahrzeughalter wurde von der Polizei über den Vorfall informiert – und musste sich dann eigenständig um einen Abschlepper kümmern. Nicht gerade die schönste Nachricht für einen frühen Samstagmorgen.1
Dieser Fall zeigt mal wieder, wie gefährlich Alkohol am Steuer wirklich ist – und das nicht nur für den Fahrer selbst, sondern für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Rote Ampeln ignorieren, mit überhöhter Geschwindigkeit durch Wohngebiete rasen, Passanten und andere Autofahrer gefährden: Das ist kein Kavaliersdelikt, das ist eine echte Bedrohung für Leib und Leben.
Gut, dass in diesem Fall niemand verletzt wurde. Und gut, dass aufmerksame Zeugen früh die Polizei alarmiert haben – denn genau das hat dazu beigetragen, dass die Situation nicht noch schlimmer eskaliert ist.1 Wenn ihr in eurer Nachbarschaft etwas Verdächtiges seht: Traut euch, den Notruf zu wählen. Das kann Leben retten.
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