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Feueralarm beim WDR in Köln: Dachdeckerarbeiten lösen Brand aus
25. August 2026

Brand im Kölner WDR-Gebäude „Rechtschule“: Dachdeckerarbeiten lösten einen Dehnungsfugenbrand aus – mehrere TV-Sendungen waren direkt betroffen.

Rauch im WDR-Gebäude – und plötzlich lief nichts mehr

Was für ein chaotischer Abend für den WDR! Im Kölner WDR-Gebäude „Rechtschule“ hat es am frühen Abend des 24. August 2026 gebrannt – und das hatte ordentlich Auswirkungen auf den laufenden Sendebetrieb. Brandgeruch zog durchs Haus, Rauchmelder schlugen an und das komplette Gebäude musste geräumt werden.1 Klingt nach einem verrückten Krimi-Plot, war aber bitterer Ernst.

Wie kam es zum Brand?

Die Ursache war schnell gefunden: Bei Dachdeckerarbeiten auf dem Flachdach der Rechtschule entstand ein sogenannter Dehnungsfugenbrand. Diese Dehnungsfugen bilden einen schmalen Spalt zwischen zwei Gebäuden – ausgekleidet mit Spanplatten. Genau dieses Holz geriet bei den Arbeiten in Brand.1

Das eigentlich Tückische daran: Eine Zuluftöffnung in diesem Bereich saugte den Rauch ein und transportierte ihn direkt ins Gebäude. Ein Treppenhaus füllte sich so stark mit Qualm, dass gleich mehrere Rauchmelder Alarm schlugen.1 Die Klimaanlage wurde damit quasi zum unfreiwilligen Brandbeschleuniger – zumindest was die Rauchverteilung angeht.

Sechs Fahrzeuge, eine Wärmebildkamera – kein leichter Einsatz

Die Feuerwehr Köln war schnell mit sechs Fahrzeugen vor Ort. Einsatzleiter Daniel Richmann erklärte, warum die Löscharbeiten sich besonders schwierig gestalteten: Das Feuer war nämlich direkt unter dem Traforaum ausgebrochen – und dort befindet sich Starkstrom. Bevor auch nur ein Tropfen Löschwasser eingesetzt werden konnte, musste der Strom erst abgeschaltet werden.1

Noch dazu konnten die Einsatzkräfte die Flammen nicht mal sehen! Nur mithilfe des Qualms und einer Wärmebildkamera konnten sie die genaue Brandquelle ausmachen. Das Löschwasser wurde dann gezielt von oben eingesetzt.1 Gegen 21 Uhr war der Einsatz zunächst beendet – in der Nacht kamen die Kräfte aber nochmal zurück, um sicherzugehen, dass wirklich alles gelöscht war. Die Kontrolle ergab keine Auffälligkeiten.

Voller Chaos im Sendebetrieb

Für den WDR bedeutete der Brand: Sendechaos pur. Die Live-Sendung „Hier und heute“ musste mittendrin abgebrochen werden. Auch die „Aktuelle Stunde“ konnte nicht aus dem gewohnten Studio in der Rechtschule senden. Das Moderatoren-Duo Susanne Wieseler und Michael Dietz musste kurzerhand in Straßenkleidung ran – die vorbereiteten Outfits hingen neben dem Studio in der Maske und waren schlicht nicht erreichbar.1

Das nennt man wohl Live-TV unter echten Livebedingungen!

Fazit: Außergewöhnlich, aber glimpflich ausgegangen

Laut Einsatzleiter Daniel Richmann war dieser Einsatz für die Kölner Feuerwehr ein außergewöhnliches Ereignis – und das merkt man auch, wenn man die Details hört. Unsichtbare Flammen, Starkstrom im Weg, Rauch im ganzen Haus. Trotzdem: Das Feuer wurde gelöscht, das Gebäude wieder rauchfrei gemacht und der Einsatz erfolgreich beendet.1 Alles in allem ein heftiger Abend – für die Feuerwehr genauso wie für das WDR-Team, das spontan improvisierten muss. Gut, dass am Ende alles glimpflich ausging!

Quellen

  1. wdr feueralarm brandgeruch im koelner wdr gebaeude 100.html


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