Industriebrand in Tönisvorst-Vorst: 72 Einsatzkräfte kämpften über sechs Stunden gegen ein Feuer in einer isolierten Anlage.
Mitten in der Nacht ging’s los: Um 01:33 Uhr schlug am 25. August 2026 die Brandmeldeanlage eines Unternehmens an der Kempener Straße im Stadtteil Vorst an – und die Feuerwehr Tönisvorst rückte sofort aus. Schon beim Eintreffen der ersten Kräfte war klar: Das wird kein kurzer Einsatz. Im Produktionsbereich des Betriebs brannte es im Bereich einer isolierten Anlagentechnik – das Einsatzstichwort wurde umgehend auf „Industriebrand“ erhöht.1
Großalarm wurde ausgelöst, überörtliche Unterstützung nachalarmiert – und dann ging’s rein: Mehrere Trupps unter Atemschutz kämpften sich in das Gebäude vor. Das Tückische an diesem Brand: Das Feuer hatte sich innerhalb der Isolierung auf einer Länge von rund zehn Metern ausgebreitet. Um überhaupt an den Brandherd zu gelangen, mussten Teile der Isolierung erst geöffnet werden.1
Durch schnelles und koordiniertes Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden – und damit auch ein noch größerer Sachschaden. Puh, das war knapp!
Nach der ersten Brandbekämpfung war die Arbeit noch lange nicht getan. Umfangreiche Kontroll- und Nachlöscharbeiten folgten – gemeinsam mit dem Betreiber wurden betroffene Anlagenteile kontrolliert und teilweise geöffnet, um verbliebene Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Zusätzliche Atemschutz- und Logistikeinheiten kamen zum Einsatz.1
Zwei Einsatzkräfte wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Beide konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen. Mitarbeiter des Unternehmens blieben unverletzt – das ist das Wichtigste!
Gegen 08:10 Uhr war der Einsatz schließlich beendet – mehr als sechs Stunden nach der ersten Alarmierung. Insgesamt waren 72 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, unterstützt durch Kräfte aus Grefrath-Oedt, Grefrath-Mülhausen sowie aus dem Kreis Viersen. Auch Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.1
Zur Brandursache gibt es bislang keine Angaben – die Ermittlungen laufen also noch. Was aber feststeht: Die Feuerwehr Tönisvorst und alle beteiligten Kräfte haben in dieser Nacht einen super Job gemacht. Ein riesiges Dankeschön an alle 72 Einsatzkräfte, die stundenlang alles gegeben haben – chapeau!1
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