Ein 42-Jähriger aus Eslohe stand mit über vier Promille quer auf der Hauptstraße – eine Zeugin alarmierte die Polizei und verhinderte möglicherweise…
Was eine Zeugin in der Nacht zu Donnerstag, dem 27. August 2026, in Eslohe erlebte, klingt wie aus einem schlechten Film – war aber bittere Realität: Gegen 03:25 Uhr war sie in Richtung Bremke unterwegs, als sie plötzlich einen Pkw entdeckte, der quer auf der Hauptstraße stand. Hinter dem Steuer saß ein Mann, der allein im Fahrzeug war. Als sie ihn ansprach, konnte sie ihn kaum verstehen – und rief sofort die Polizei. Gut so, denn ihr umsichtiges Handeln hat in diesem Fall möglicherweise Schlimmeres verhindert.1
Als die Beamten eintrafen, saß der 42-Jährige aus Eslohe noch immer auf dem Fahrersitz – den Fahrzeugschlüssel fest in der Hand. Die Motorhaube war noch warm. Und dann noch das: Unterhalb des Lenkrads fanden die Einsatzkräfte eine kleine Wodkaflasche. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,03 Milligramm Alkohol pro Liter Atemluft – das entspricht rechnerisch einer Blutalkoholkonzentration von mehr als vier Promille.1
Zum Vergleich: Ab 1,6 Promille gilt eine Person im Straßenverkehr als absolut fahruntüchtig. Mehr als vier Promille können laut Polizei sogar lebensgefährlich sein. Der Mann wurde auf die Polizeiwache Meschede gebracht, wo ein Arzt ihm Blutproben entnahm, um die genaue Blutalkoholkonzentration zu bestimmen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, den Rest der Nacht verbrachte er zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.1
Damit der quer stehende Wagen keine weitere Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellte, schoben die Polizeibeamten das Fahrzeug an den Fahrbahnrand. Die Ermittlungen gegen den 42-Jährigen dauern weiterhin an – der Verdacht, dass er den Pkw zuvor unter erheblichem Alkoholeinfluss geführt hatte, besteht nach bisherigen Erkenntnissen.1
Die Polizei gibt klare Tipps, wie solche gefährlichen Situationen erst gar nicht entstehen:1
Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, im Zweifel hinzuschauen und die Polizei zu verständigen. Die Zeugin aus Eslohe hat genau das getan – und damit möglicherweise Leben gerettet. Denn Alkohol und Autofahren passen einfach nicht zusammen. Egal wie kurz die Strecke, egal wie spät es ist. Wer Alkohol trinkt, fährt nicht – so einfach ist das.1
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