Die Polizei Höxter hat bei einem Sondereinsatz 78 Verkehrsverstöße festgestellt – darunter Rasen, Drogen am Steuer und ein betrunkener Fahrer mit Lichthupe.
Die Kreispolizeibehörde Höxter hat am Mittwoch, 26. August, einen Sondereinsatz zur Verkehrsüberwachung durchgeführt – und die Bilanz kann sich sehen lassen: Insgesamt 78 Verstöße wurden an verschiedenen Kontrollstellen festgestellt. Mit Streifenwagen, Polizeimotorrädern und dem Radarwagen des Kreises Höxter waren Kolleginnen und Kollegen des Verkehrsdienstes im Einsatz. Wer dachte, er kommt unbemerkt davon – Fehlanzeige.1
Der größte Teil der Verstöße entfiel auf überhöhte Geschwindigkeit: 53 von 78 Fällen. Besonders auffällig war ein Verkehrsteilnehmer auf der B7 in Höhe Carlsberg – bei erlaubten 70 km/h war er mit mehr als 50 km/h zu schnell unterwegs. Das ist kein kleiner Ausrutscher, das ist eine ordentliche Hausnummer.1
Bei einer Standkontrolle auf der B252 in Höhe Peckelsheim gerieten zwei Sprinter-Fahrer ins Visier der Beamten. Ein 39-Jähriger und ein 29-Jähriger standen jeweils unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei beiden wurden Blutproben entnommen und die entsprechenden Verfahren eingeleitet. Drogen am Steuer – das geht gar nicht.1
Noch mehr Ärger gab es bei einem Lkw-Fahrer: Die Einsatzkräfte stellten fest, dass er überhaupt keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Gegen ihn und den Fahrzeughalter wurde jeweils eine Strafanzeige gefertigt – das wird teuer.1
Für den kuriosesten Fall des Tages sorgte ein 58-jähriger Mann aus Natzungen auf der B241 in Höhe Beverungen-Roggenthal. Er war mit einem Ford Transit und Anhänger unterwegs und hatte eine ganz eigene Idee: Er warnte andere Verkehrsteilnehmer per Lichthupe vor der Polizeikontrolle – und erwischte dabei sogar einen entgegenkommenden Motorradfahrer, der zur Kontrollgruppe gehörte. Dumm gelaufen.1
Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes kam heraus: Er stand selbst unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über einem Promille – damit war er absolut fahruntüchtig. Die Beamten ließen eine Blutprobe entnehmen, untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein.1
Die Kreispolizeibehörde Höxter macht klar: Das war kein Einzelevent. Auch künftig sollen gezielte Kontrollen stattfinden, um die Verkehrssicherheit im Kreisgebiet zu erhöhen und Verkehrsteilnehmer für die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit sowie Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer zu sensibilisieren.1
Die Botschaft ist eindeutig: Wer sich ans Steuer setzt, trägt Verantwortung – für sich und alle anderen auf der Straße. Also bitte: Nüchtern fahren, Tempolimits einhalten und den Führerschein dabei haben. Das ist kein Hexenwerk.
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