In Drensteinfurt bedrohte ein 40-Jähriger Jugendliche mit einer Glasflasche und schlief danach in einer fremden Wohnung. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam.
Was für eine unruhige Nacht in Drensteinfurt! Am Samstag, dem 29. August 2026, gegen 2.45 Uhr sorgte ein 40-jähriger Mann aus Wuppertal für echten Alarm auf dem Marktplatz der Stadt. Der Tatverdächtige hatte unter einem Unterstand ein Feuer entfacht und laut herumgeschrien – kein schöner Anblick (und erst recht kein schönes Geräusch) mitten in der Nacht.1
Mehrere Jugendliche, darunter Drensteinfurter und ein Sendenhorster, forderten den Mann einfach auf, leiser zu sein. Eine eigentlich völlig normale Reaktion – die jedoch alles andere als eine ruhige Antwort bekam.1
Der 40-Jährige reagierte nämlich so gar nicht entspannt: Er lief direkt auf die Gruppe zu, hielt dabei eine zerschlagene Glasflasche in der Hand und drohte damit in Richtung der Jugendlichen. Dazu rief er ihnen mehrfach etwas in einer fremden Sprache zu. Die jungen Leute hatten verständlicherweise Angst und liefen weg – und das war auch die richtige Entscheidung. Anschließend riefen sie die Polizei.1
Die Beamten kontrollierten den Mann vor Ort, stellten seine Personalien fest und prüften weitere Maßnahmen – die jedoch zunächst erfolglos verliefen. Der Wuppertaler war also erstmal wieder auf freiem Fuß.1
Doch die Geschichte hatte noch ein zweites Kapitel. Am Mittag desselben Tages, gegen 11.25 Uhr, entdeckte eine 56-jährige Drensteinfurterin einen Mann in einer leerstehenden Wohnung im Eickenbecker Weg – und der hatte dort offensichtlich die Nacht verbracht. Die Frau rief sofort die Polizei.1
Die Beamten erkannten schnell: Es handelte sich um denselben 40-jährigen Wuppertaler wie in der Nacht zuvor. Diesmal wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Außerdem leitete die Polizei ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen ihn ein.1
Dieser Fall zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, in bedrohlichen Situationen genau das Richtige zu tun: Abstand halten, weglaufen und die Polizei rufen. Die Jugendlichen aus Drensteinfurt und Sendenhorst haben genau das gemacht – und lagen damit goldrichtig. Konfrontationen mit offensichtlich aufgebrachten Personen sollte man grundsätzlich aus dem Weg gehen, egal wie berechtigt die eigene Reaktion auch wäre.1
Die Polizei Warendorf hat den Fall in der Hand. Wer Hinweise hat oder Ähnliches beobachtet, kann sich jederzeit an die Beamten wenden.1
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