Nach einer monatelangen Brandserie in Wuppertal hat die Polizei einen 34-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.
Wuppertal hat aufgeatmet: Nach einer Brandserie, die seit Mai 2026 die Stadt in Atem hielt, hat die Polizei einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen. Die Ermittler von Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal haben gemeinsam ganze Arbeit geleistet – und das alles dank einer entscheidenden Spur an einer Gas-Spraydose.1
In den frühen Morgenstunden des 4. September 2026 meldeten Zeugen einen brennenden PKW auf einem Parkstreifen im Bereich der Kreuzung Ronsdorfer Straße/Barmenia-Allee. Für die Polizei war sofort klar: Das könnte der nächste Schlag des mutmaßlichen Serientäters sein. Massive Fahndungsmaßnahmen liefen unverzüglich an.1
In der Vereinsstraße auf Höhe der Aderstraße trafen Beamte dann einen 34-jährigen Mann an, der einen Rucksack bei sich trug. Darin: Reste eines vermutlichen Brandbeschleunigers und ein Feuerzeug. Der Mann wurde auf der Stelle festgenommen.1
Der Beschuldigte steht im Verdacht, für zahlreiche Brandanschläge im Wuppertaler Stadtgebiet verantwortlich zu sein. Die wichtigsten Vorfälle seit Mai 2026:1
Was die Ermittler schließlich auf die richtige Spur brachte, war ein Fund vom 17. Juli 2026: An einem der Tatorte wurde eine Gas-Spraydose sichergestellt, auf der Fingerspuren gesichert werden konnten. Der Abgleich mit den Fingerabdrücken des jetzt Festgenommenen war eindeutig – die Spuren stammten zweifelsfrei von ihm. Ein starkes Indiz, das den Tatverdacht erhärtet.1
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der 34-Jährige noch am Tag der Festnahme dem Haftrichter am Amtsgericht Wuppertal vorgeführt. Dieser entscheidet darüber, ob Untersuchungshaft angeordnet wird. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, droht dem Beschuldigten eine empfindliche Freiheitsstrafe – und das wäre nach monatelanger Angst für viele Wuppertalerinnen und Wuppertaler mehr als verständlich.1
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