Köbes Underground-Frontmann Ecki Pieper kam wegen eines allergischen Schocks ins Krankenhaus. Wie die Kölner Band ihr Open-Air trotzdem rockte, liest du hier.
Stell dir vor: Du freust dich wochenlang auf das Open-Air-Highlight des Jahres – und dann fällt der Frontmann kurz vorher aus. Genau das passierte Köbes Underground, der Hausband der Kölner Stunksitzung. Sänger Ecki Pieper musste am Dienstagnachmittag wegen eines allergischen Schocks ins Krankenhaus – und das ausgerechnet kurz vor dem großen Konzert-Höhepunkt der „Loss mer singe“-Tour.1
Kölner Bands und ihre Community halten zusammen – das haben wir zuletzt auch bei besonderen Events rund um die Domstadt gespürt, wie zum Beispiel in einem früheren Beitrag über die Waldmesse im Lindenthaler Tierpark deutlich wurde.2 Aber auch auf der Bühne beweist Köln echten Zusammenhalt.
Abends stand nämlich ein Auftritt in der Kulturkirche an – und der wurde kurzerhand umgeworfen. Stunksitzungspräsidentin Biggi Wanninger sprang ein, genauso wie Bassist Josef Piek, der seit 2004 als musikalischer Autor und Musiker für die Kultcombo tätig ist. Auch am darauffolgenden Mittwoch fand das Konzert in der Kulturkirche in dieser Konstellation statt.1
Doch die wirklich harte Probe kam am Wochenende: das traditionelle Open-Air-Konzert im Tanzbrunnen am Samstagabend, dem 4. September 2026. Die Band hatte gehofft, dass Ecki Pieper bis dahin wieder fit wäre – aber der Arzt verordnete ihm weiter Schonung. Am Donnerstagnachmittag kam die endgültige Absage des Frontmanns. „Dann wurde es kompliziert“, sagt Gründungsmitglied Winni Rau.1
Das nächste Problem: Piek hatte am Samstagabend eigentlich einen Auftritt mit dem Parallelensemble „Stunk Unplugged“ in Aachen eingeplant. Zum Glück zogen die Kollegen mit und schmissen alles um, damit er zum Tanzbrunnen kommen konnte. „Dank der hohen Solidarität in der Gruppe konnte er zu uns kommen“, sagt Rau.1
Auch das dreistündige Konzertprogramm musste überarbeitet werden, denn einige Nummern waren speziell auf Ecki Pieper zugeschnitten. Viel Hin und Her, viele Nerven – aber am Ende hat alles geklappt. Die 2800 Fans im Tanzbrunnen feierten trotzdem ausgelassen, und selbst das Wetter spielte mit: Nach heftigem Regen zu Beginn besserte sich die Lage im Laufe des Abends.1
Noch ist die Tour nicht vorbei. Köbes Underground spielen außerdem noch in Solingen – und auch dort können Wanninger und Piek als Einspringer aushelfen. Die Priorität der Band ist dabei klar: „Die Hauptsache ist für uns ohnehin, dass es Ecki bald wieder besser geht und er wieder mitmachen kann“, so Rau. Denn gleichzeitig laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Stunksitzungsserie.1
Respekt an das gesamte Team – so sieht echter Kölner Teamgeist aus!
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!