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Hundesteuer in Frechen steigt: Das müssen Hundehalter jetzt wissen
6. September 2026

Hundesteuer in Frechen soll ab 2027 um bis zu 12 % steigen. Was das für Hundehalter bedeutet und wie die Stadt im Kreisvergleich abschneidet, erfährst du hier.

Mehr zahlen fürs Wuff: Frechen plant Erhöhung der Hundesteuer

Wenn du in Frechen einen Hund hast, solltest du jetzt aufhorchen! Die Stadt plant, die Hundesteuer ab dem 1. Januar 2027 um bis zu zwölf Prozent zu erhöhen. Was das konkret für deinen Geldbeutel bedeutet und wie Frechen im Vergleich zu anderen Städten im Rhein-Erft-Kreis dasteht – wir haben alle Infos für dich zusammengefasst.1

So viel kostet dich dein Vierbeiner ab 2027

Die neuen Steuersätze haben es in sich. Aber schau selbst, was auf dich zukommt:1

  • Ein Hund: Statt bisher 96 Euro zahlst du künftig 105 Euro pro Jahr.
  • Zwei Hunde: Der Satz steigt von 120 auf 132 Euro pro Tier.
  • Drei Hunde: Hier geht es von 147 auf 165 Euro pro Tier hoch.
  • Gefährliche Hunde: Für sie bleibt der Steuersatz bei 552 Euro pro Jahr.

Die gute Nachricht: Es wird auch weiterhin Ermäßigungen für sozial schwächere Hundehalter geben, und Hunde, die zum Beispiel für therapeutische Zwecke eingesetzt werden, bleiben von der Steuer befreit.1

Wann wird entschieden?

Ganz so schnell ist das alles noch nicht in trockenen Tüchern. Der Hauptausschuss entscheidet am 15. September über die Erhöhung. Bei einem positiven Beschluss muss der Rat dann noch am 13. Oktober zustimmen. Eine erneute Überprüfung der Steuersätze ist dann für Januar 2029 geplant.1

Warum wird die Hundesteuer eigentlich erhöht?

Frechen steckt in einer angespannten Finanzlage – und da muss die Stadt zusätzliche Einnahmen schaffen. Die Aufsichtsbehörde hat sogar explizit darauf hingewiesen. Mit der Erhöhung rechnet die Stadt für 2027 mit Einnahmen von rund 367.497 Euro – das wären ungefähr 34.000 Euro mehr als 2026.1

Aber es geht nicht nur ums Geld. Die Erhöhung hat laut Stadt auch einen ordnungspolitischen Grund: Sie soll dazu beitragen, die Zahl der Hunde im Stadtgebiet zu begrenzen und einer „übermäßigen Ansammlung von Hunden in einzelnen Haushalten entgegenzuwirken“. Zum Stichtag 30. April waren in Frechen übrigens insgesamt 3.257 Hunde gemeldet – ein leichter Rückgang um 68 Tiere im Vergleich zum Vorjahr.1

Wie steht Frechen im Vergleich da?

Auch nach der Erhöhung liegt Frechen im Rhein-Erft-Kreis noch im Mittelfeld – also kein Grund zur Panik. Hier ein kurzer Überblick über die aktuellen Sätze für einen Hund in der Region:1

  • Wesseling: 78 Euro – günstigste Option im Kreis
  • Pulheim: 90 Euro
  • Brühl: 98 Euro
  • Frechen (ab 2027): 105 Euro
  • Elsdorf & Bedburg: jeweils 120 Euro
  • Bergheim: 132 Euro – teuerste Stadt im Kreis
  • Köln: 174 Euro pro Tier

Besonders krass wird der Unterschied, wenn man mehrere Hunde hält. Wer in Bedburg drei Hunde hat, zahlt satte 1.050 Euro pro Jahr – in Wesseling wären es für drei Hunde nur 306 Euro. Da fragt man sich doch: „Wie ist das in meinen Warenkorb gekommen?“1

Fazit: Jetzt informieren, rechtzeitig planen

Für Hundehalter in Frechen gilt: Die Erhöhung kommt voraussichtlich, aber sie hält sich im regionalen Vergleich noch im Rahmen. Wer mehrere Hunde hat, sollte aber schon mal den Taschenrechner rausholen. Bleibt dran – spätestens im Oktober wissen wir mehr, wenn der Stadtrat über die neue Hundesteuersatzung abstimmt.1

Quellen

  1. Erhöhung der Steuer: Darum sollen Hundehalter in Frechen mehr für ihre Tiere bezahlen – Kölnische Rundschau


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