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Update: Loch im Zaun am Weseler Umspannwerk – das sagt Betreiber Amprion
7. September 2026

Am Weseler Umspannwerk wurde ein Loch im Zaun entdeckt – Betreiber Amprion meldet sich zu Wort. Die Stromversorgung war laut Amprion nie gefährdet, doch die…

Neuer Vorfall in Wesel: Polizei entdeckt Loch im Zaun

Die Lage rund um die Sicherheit kritischer Infrastruktur in NRW spitzt sich weiter zu. In der Nacht zu Montag hat eine Polizeistreife am Umspannwerk in Wesel ein Loch im Zaun des Geländes entdeckt. Das Gelände wurde daraufhin durchsucht – weitere Hinweise auf eine Straftat fanden sich vor Ort jedoch nicht.1 „Wir sind jetzt sensibilisiert in Bezug auf solche Einrichtungen und fahren dort vermehrt Streife“, so ein Polizeisprecher.1

Wir hatten euch bereits in einem früheren Beitrag über die Öffentlichkeitsfahndung nach dem Tatverdächtigen aus Gevelsberg informiert, der im Zusammenhang mit Sabotageakten an Umspannwerken in NRW, Brandenburg und Sachsen gesucht wird.2 Jetzt gibt es neue Entwicklungen – und der Netzbetreiber Amprion meldet sich erstmals zu Wort.

Amprion: Stromversorgung war zu keinem Zeitpunkt gefährdet

Auf Anfrage der NRZ bestätigt ein Unternehmenssprecher von Amprion den Polizeieinsatz am Weseler Umspannwerk. Gleichzeitig stellt er klar: „Die allgemeine Stromversorgung war zu keinem Zeitpunkt betroffen und die Systemstabilität immer gewährleistet.“1 Kurz gesagt: Ein Stromausfall hat zu keiner Zeit gedroht. Das ist erstmal eine gute Nachricht für alle hier in NRW.

Trotzdem gibt Amprion zu, dass die Bedrohungslage deutlich ernster geworden ist. Der Sprecher betont: „Die Bedrohungslage für kritische Infrastrukturen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert.“ Man beobachte die Lage aufmerksam und stehe in engem Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden.1

„Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht“

Amprion gibt sich in seiner Stellungnahme ehrlich – und das ist eigentlich das Beunruhigendste an der ganzen Sache. Der Netzbetreiber räumt offen ein: „Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht.“1 Gleichzeitig versichert das Unternehmen, alles zu tun, um Risiken zu minimieren. Für den Ernstfall gebe es klare Notfall- und Wiederanlaufpläne, die regelmäßig in Übungen erprobt werden – inklusive eines Logistikkonzepts und leistungsstarker Betriebsmannschaften für schnelle Reparaturen.1

Fahndung nach Tatverdächtigem läuft weiter

Parallel dazu laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Seit Tagen wird nach einem 48-jährigen Tatverdächtigen gesucht, der mit Sabotage-Angriffen auf Umspannwerke in NRW und Brandenburg in Verbindung gebracht wird.1 Die Polizei hatte am Samstag einen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos des Verdächtigen aus Gevelsberg im südlichen Ruhrgebiet veröffentlicht.1 Die Fahnder haben die Suche mittlerweile auf den Raum Wuppertal ausgedehnt.1 Eine speziell eingesetzte Ermittlungsgruppe wertet Beweise und Hinweise aus der Bevölkerung aus, um weitere Vorfälle zu verhindern.2

Wenn du Hinweise zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen hast, wende dich unbedingt an die Polizei. Der Schutz kritischer Infrastruktur geht uns alle an – besonders hier in NRW.

Quellen

  1. Nach Polizeieinsatz am Weseler Umspannwerk: Das sagt Betreiber Amprion – NRZ
  2. Öffentlichkeitsfahndung: Polizei sucht Tatverdächtigen nach Umspannwerk-Sabotage in NRW – Antenne NRW


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