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72 km/h auf dem E-Scooter: Polizei Bochum kontrolliert auf dem Radschnellweg Ruhr
7. September 2026

72 km/h auf einem E-Scooter: Die Polizei Bochum hat auf dem Radschnellweg Ruhr in Wattenscheid manipulierte Roller mit einem mobilen Rollenprüfstand erwischt.

Volles Tempo, null Erlaubnis – Polizei schnappt E-Scooter-Raser in Wattenscheid

72 km/h auf einem E-Scooter – klingt wie ein schlechter Witz, ist aber bitterer Ernst. Am Samstag, den 5. September, hat die Polizei Bochum auf dem Radschnellweg Ruhr in Wattenscheid eine gezielte Kontrollaktion durchgeführt. Das Ergebnis? Ziemlich erschreckend.1

Was die Polizei alles gefunden hat

Insgesamt wurden bei dem Einsatz 29 E-Scooter, drei Pedelecs und sechs Autos unter die Lupe genommen. Dabei kam ein nagelneuer mobiler Rollenprüfstand zum Einsatz – das Teil ist flexibel und kann direkt vor Ort aufgebaut werden, um verdächtige Fahrzeuge unmittelbar zu testen. Praktisch, denn die Ergebnisse haben sich gewaschen:1

  • 72 km/h: Ein E-Scooter schoss auf dem Prüfstand auf diese irre Geschwindigkeit. Der Fahrer hatte noch nicht mal einen Führerschein. Folge: Strafanzeige und Fahrverbot auf der Stelle.
  • 41 km/h: Ein weiterer E-Scooter erreichte fast das Dreifache der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Dazu war ein Versicherungskennzeichen angebracht, das gar nicht für dieses Fahrzeug ausgestellt wurde. Auch hier: Strafanzeige und Ende der Fahrt.
  • 13 Jahre alt, kein Kennzeichen: Außerdem stoppten die Beamten einen 13-Jährigen, der ohne jegliches Versicherungskennzeichen unterwegs war.1

Am Ende des Tages zählte die Polizei vier Strafanzeigen und drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Kein guter Tag für die E-Scooter-Fraktion in Wattenscheid.1

Warum manipulierte E-Scooter so gefährlich sind

Mal ehrlich: Ein E-Scooter mit 72 km/h auf einem Radschnellweg ist kein Spaß – das ist eine rollende Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Die Polizei macht deshalb klar: Wer seinen E-Scooter manipuliert, riskiert nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen um sich herum.1

Und die rechtlichen Konsequenzen sind heftig. Durch die Manipulation kann nämlich die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlöschen – und damit auch der Versicherungsschutz. Gleichzeitig kann eine Fahrerlaubnispflicht entstehen, die bei den meisten E-Scooter-Fahrern schlicht nicht vorhanden ist. Strafverfahren und ein sofortiges Fahrverbot sind dann die logische Konsequenz.1

Der mobile Rollenprüfstand macht’s möglich

Was bei dieser Kontrollaktion besonders auffällt: die neue Technik. Der mobile Rollenprüfstand ist ein echter Game-Changer für die Polizei. Statt aufwendige Messungen irgendwo im Labor durchführen zu müssen, können die Beamten verdächtige Roller direkt am Kontrollpunkt testen. Schnell, effektiv – und für Tuning-Fans ein echtes Problem.1

Unser Fazit: Finger weg vom Tuning!

Der Fall aus Wattenscheid zeigt mal wieder deutlich: Der Spaß hört auf, wenn ein E-Scooter plötzlich schneller ist als so manches Auto auf der Landstraße. 72 km/h sind kein Kavaliersdelikt – das ist eine ernste Gefahr für alle. Also, liebe E-Scooter-Fans in NRW: Lasst die Finger vom Tuning, fahrt legal und bleibt sicher unterwegs. Die Polizei schaut hin – und jetzt mit noch besserer Technik als zuvor.1

Quellen

  1. POL-BO: Bis zu 72 km/h: Polizei kontrolliert E-Scooter auf dem Radschnellweg Ruhr – Presseportal


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