Kellerbrand in Gladbeck: Die Feuerwehr rückte mit 20 Einsatzkräften aus und verhinderte eine weitere Ausbreitung.
Mittwochmittag, 9. September 2026 – und in Gladbeck schrillen die Alarmglocken. Die Feuerwehr Gladbeck wurde zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Paßmannstraße gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Lage bereits unübersehbar: Schwarzer Rauch und Flammen schlugen aus einem Kellerfenster.1 Keine angenehme Situation – aber zum Glück hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Acht-Parteien-Hauses das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits selbstständig verlassen.
Die Feuerwehr handelte schnell und strukturiert. Zuerst wurde von außen ein sogenannter Fensterimpuls durchgeführt – damit konnten die ersten Flammen niedergeschlagen und die heißen Brandgase im Keller gekühlt werden.1 Anschließend ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr in den Keller vor, um den Brand endgültig zu löschen.
Parallel dazu durchsuchte ein weiterer Atemschutztrupp den Treppenraum nach möglichen Personen. Zur Unterstützung wurde außerdem eine Überdruckbelüftung mit einem Hochleistungslüfter aufgebaut – so konnten Rauch und heiße Brandgase gezielt aus dem Gebäude abgeführt werden.1 Teamwork, das sich ausgezahlt hat!
Insgesamt wurden sechs Personen durch den Rettungsdienst untersucht. Das gute Ergebnis: Bei keiner der untersuchten Personen wurden Verletzungen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen festgestellt. Alle konnten direkt an der Einsatzstelle verbleiben.1
Aufgrund des entstandenen Schadens wurde das Gebäude vorsorglich stromlos geschaltet. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten eigenständig anderweitig unterkommen.1 Nicht schön – aber immerhin ist niemand verletzt worden.
Die Feuerwehr Gladbeck war mit insgesamt 20 Einsatzkräften vor Ort. Während des Einsatzes sicherte der Löschzug Süd der Freiwilligen Feuerwehr den Grundschutz an der Hauptfeuer- und Rettungswache.1 Die Einsatzstelle wurde anschließend der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben – die genaue Ursache des Kellerbrands ist also noch offen.
Der Einsatz in Gladbeck zeigt, wie wichtig schnelles und koordiniertes Handeln ist – sowohl seitens der Bewohner als auch der Feuerwehr. Gut gemacht, Team!1
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