Am 27. September feiert Köln seine Sprache beim „Daach der kölschen Sproch
Mark den 27. September in deinem Kalender rot, denn Köln feiert seine Sprache! Zum dritten Mal findet der „Daach der kölschen Sproch“ statt – und dieses Mal mit über 60 Aktionen in der ganzen Stadt. Von Rathaus bis Brauhaus, von Mitmachkonzert bis Kneipenquiz: Wer Kölsch liebt oder einfach mal reinschnuppern will, ist hier goldrichtig.1
„Wir wollen die kölsche Sprache einfach wieder mehr in den Fokus rücken und das Interesse daran wecken“ – das sagt Mit-Initiator und Bläck-Fööss-Gründungsmitglied „Bömmel“ Lückerath. Seine Überzeugung: Wenn die Sprache verloren geht, ist auch die kölsche Identität in Gefahr. Und da hat er einen Punkt! Denn mit Kölsch lässt sich durch Unbedarftheit, Humor und Nachdenklichkeit vieles ausdrücken, wo das Hochdeutsche an seine Grenzen stößt.1
Ins Leben gerufen wurde der Aktionstag 2024 von Lückerath gemeinsam mit Bernhard Conin für die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums sowie Brauchtums-Experte Wolfgang Oelsner. Auch Oberbürgermeister Torsten Burmester hat früh seine Unterstützung zugesagt.1
Los geht’s um 11 Uhr: Der OB eröffnet den Tag gemeinsam mit den Initiatoren im Historischen Rathaus. Danach gibt Gerd Köster seine kölsche Lieblingsgeschichte „Die Aap, dä Kümmel un dä Samba“ zum Besten. Die Bühnenspielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg nimmt die Gäste mit auf eine Zeitreise zum 150. Geburtstag von Konrad Adenauer und Willi Ostermann – mit Jürgen Nimptsch in der Rolle des ehemaligen Kölner Oberbürgermeisters und Bundeskanzlers, musikalisch begleitet von einem Ensemble des Kölner Männer-Gesang-Vereins.1
Das Rathaus bleibt den ganzen Tag über das Herzstück des Aktionstags. Die Puppenspieler des Hänneschen-Theaters interpretieren als „Die Drei vun d’r 0,2″ kölsche Klassiker, die Akademie för uns kölsche Sproch klärt über die Entwicklung des Dialekts auf und mit dem Theaterstück „Et Toupeeche“ von Änn Klinkenberg kommt auch kölsches Theater auf die Bühne.1
Mehr als in den Vorjahren rückt diesmal die Musik in den Vordergrund – und das ist keine Überraschung. „Kölsche Musik ist nicht gleich Karneval“, betont Conin. Auch losgelöst von der fünften Jahreszeit wird Kölsch gesungen und gelebt.1
Wer lieber durch die Stadt streift, findet ebenfalls jede Menge zu entdecken. Die Aktionen verteilen sich auf ganz Köln:1
Das gedruckte Programmheft liegt an der Pforte des Historischen Rathauses und des Spanischen Baus, im Bürgerbüro sowie bei vielen Partnern wie dem Kölnischen Stadtmuseum, der Stadtbibliothek, Köln-Tourismus und dem Hänneschen-Theater aus. Digital gibt’s das Heft auf der Homepage der Stadt Köln.1
Also: Schnapp dir deine Freunde, tauch ein in die kölsche Sprache und feier mit – ov et joot kütt oder nit, wie der Kölner sagt. Mer sin eins! 🎶
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