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40 Jahre Spix in Wesel: Wie ein Verein psychische Erkrankungen entstigmatisiert
11. September 2026

Spix aus Wesel feiert 40. Jubiläum: Der Verein vermittelt psychisch erkrankten Menschen Arbeit und kämpft gegen Stigmatisierung – eine echte Erfolgsgeschichte…

Ein Jubiläum mit Herz – und einem klaren Auftrag

Vierzig Jahre sind eine lange Zeit. Und in Wesel gibt es einen Verein, der diese vier Jahrzehnte genutzt hat, um etwas wirklich Wichtiges zu tun: Menschen mit psychischen Erkrankungen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben und Vorurteile abzubauen. Die Rede ist von Spix – und der Verein hat gerade sein 40. Jubiläum gefeiert.1

Geschäftsführer Klaas Wagner brachte es bei der Jubiläumsfeier auf den Punkt: „Spix ist bunt.“ Und genau das spürt man, wenn man schaut, was der Verein über all die Jahre geleistet hat – nämlich echte Arbeit dafür, dass psychisch erkrankte Menschen nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.1

Was macht Spix eigentlich?

Der Kern der Arbeit von Spix ist so simpel wie wichtig: Der Verein setzt sich dafür ein, psychisch erkrankten Menschen Arbeit zu vermitteln. Wer weiß, wie schwer es schon ohne psychische Erkrankung sein kann, einen Job zu finden oder zu behalten, kann sich vorstellen, welche Hürden Menschen mit einer solchen Diagnose nehmen müssen. Genau hier springt Spix ein.1

Arbeit ist nämlich mehr als nur ein Gehalt am Ende des Monats. Sie gibt Struktur, Selbstwertgefühl und soziale Kontakte – alles Dinge, die für die psychische Gesundheit enorm wichtig sind. Spix hat das von Anfang an verstanden und macht das seit 40 Jahren zu seiner Mission.1

Entstigmatisierung als Daueraufgabe

Psychische Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft leider immer noch mit einem Stigma behaftet. Viele Betroffene trauen sich nicht, offen darüber zu reden – aus Angst vor Ausgrenzung, aus Scham oder weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Vereine wie Spix leisten hier echte Pionierarbeit: Sie zeigen, dass psychisch erkrankte Menschen wertvolle Mitglieder der Gesellschaft und des Arbeitslebens sind.1

Vierzig Jahre Spix bedeuten vierzig Jahre Aufklärung, Unterstützung und Einsatz für Menschen, die oft keine laute Lobby haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit – und genau deshalb ist dieses Jubiläum eine echte Feierstunde wert.1

Ein Grund zum Feiern – und zum Weitermachen

Die Jubiläumsfeier des Vereins in Wesel war ein schöner Moment, um zurückzublicken, was sich in vier Jahrzehnten getan hat. Aber natürlich ist sie auch ein Anlass, nach vorne zu schauen. Denn die Arbeit von Spix ist längst nicht getan – Entstigmatisierung und Inklusion sind keine Projekte mit einem Ablaufdatum, sondern eine gesellschaftliche Daueraufgabe.1

Wenn du aus NRW kommst und dich für das Thema psychische Gesundheit und Inklusion interessierst: Schau, was es in deiner Nähe gibt. Manchmal braucht es nur einen kleinen Schubs, um selbst aktiv zu werden – als Ehrenamtlicher, Spender oder einfach als Mensch, der das Thema weitererzählt.1

Quellen

  1. 40 Jahre Spix: Wie der Weseler Verein psychische Erkrankungen… – nrz.de


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