10.000 Menschen fordern in Köln den Mietennotstand – mit Mietendeckel und mehr Kontrolle gegen Mietwucher. Alle Infos zur Petition und Kundgebung am 27.
Hand aufs Herz: Wer in Köln eine bezahlbare Wohnung sucht, weiß, wie frustrierend das sein kann. Köln gehört zu den teuersten Städten in ganz NRW, wenn es ums Wohnen geht – und die Mieten sind in den letzten Jahren nochmal ordentlich gestiegen.1 Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen sagen: So kann’s nicht weitergehen.
Genau das spiegelt sich jetzt in einer Petition wider, die mächtig Fahrt aufgenommen hat: Bereits 10.000 Menschen haben unterschrieben und fordern damit den Rat der Stadt Köln auf, den Mietennotstand offiziell anzuerkennen.1 Das ist keine kleine Zahl – das ist ein klares Signal aus der Mitte der Stadtgesellschaft.
Initiiert wurde die Petition von der Kölner Linkspartei. Und die Forderungen sind konkret: Die Verwaltung soll ein umfassendes Maßnahmenpaket erarbeiten. Dazu gehören ein Mietendeckel bei städtischen Wohnungen sowie mehr Personal im Wohnungsamt, das gezielt gegen Mietwucher vorgehen soll.1
Hinter der Aktion steckt mehr als eine einzelne Partei. Ein breites Bündnis aus über 20 Organisationen hat sich zusammengetan, um gemeinsam Druck zu machen.1 Und das Bündnis hat sich einen symbolischen Termin gesichert: Am 27. September soll die Petition offiziell an den Rat der Stadt übergeben werden.
An diesem Tag findet außerdem eine Kundgebung für bezahlbaren Wohnraum auf dem Chlodwigplatz statt – also raus auf die Straße, für alle, denen das Thema wichtig ist.1
Die Petition läuft noch weiter und du kannst dich ebenfalls eintragen. Wer die Forderungen unterstützt, findet die Petition unter mietennotstand.koeln.1 Jede Unterschrift zählt – und zeigt dem Stadtrat, wie viele Menschen in Köln das Wohnen als echtes Problem erleben.
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