Illegales Straßenrennen in Mönchengladbach: Ein Cupra und ein BMW rasten mit bis zu 180 km/h über die A61 – die Polizei stellte beide Fahrzeuge und…
Was wie eine rasante Szene aus einem Actionfilm klingt, ist in Mönchengladbach bittere Realität: Zwei Fahrer haben sich in der Nacht auf den 11. September 2026 offenbar ein illegales Rennen durch das Stadtgebiet geliefert – und wurden dabei von zivilen Polizeibeamten erwischt. Die Konsequenz: Führerscheine und Fahrzeuge sind weg. Fürs Erste jedenfalls.1
Gegen 23:35 Uhr führten zivile Polizeibeamte auf der Speicker Straße eine Verkehrskontrolle durch, als plötzlich ein Cupra und ein BMW mit erkennbar hoher Geschwindigkeit an der Kontrollstelle vorbeizischten. Die Beamten zögerten nicht lange und nahmen die Verfolgung auf.1
Schon kurz darauf wurde es richtig brenzlig: In einem Baustellenbereich auf der Waldnieler Straße fuhren die beiden Fahrzeuge mit rund 90 km/h – dort gilt Tempo 30. Also dreimal so schnell wie erlaubt, in einer Baustelle. Klingt nicht nur gefährlich, das ist es auch.1
Die Fahrt ging weiter auf die A61 in Richtung Koblenz. Auf der Autobahn, wo 120 km/h erlaubt sind, beobachteten die Beamten, wie sich die beiden Fahrzeuge mit Geschwindigkeiten von rund 180 km/h mehrfach gegenseitig überholten. Das ist nicht nur halsbrecherisch – das ist strafbar.1
An der Ausfahrt Güdderath verließen beide Fahrzeuge schließlich die Autobahn. Auf dem Marie-Bernays-Ring konnten die zivilen Polizeibeamten den Cupra und den BMW stoppen und die Fahrer kontrollieren. Bei den Männern handelt es sich um einen 22-Jährigen und einen 30-Jährigen.1
Die Polizei Mönchengladbach hat gegen beide Männer ein Strafverfahren eingeleitet. Konkret geht es um den Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Und das hat direkte Konsequenzen:1
Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber es lohnt sich, es noch einmal klarzumachen: Illegale Rennen auf öffentlichen Straßen sind in Deutschland keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat. Wer erwischt wird, riskiert nicht nur den Führerschein, sondern auch das eigene Fahrzeug – und im schlimmsten Fall Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer. Dass es in diesem Fall keine Verletzten gab, ist ein Glück, das man nicht zweimal haben muss.1
Die Polizei Mönchengladbach hat hier konsequent gehandelt – und zeigt damit, dass solche Aktionen auf NRWs Straßen keine Grauzone sind. Gut so!
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