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Exhibitionist im Regionalexpress: Bundespolizei ermittelt nach zwei Vorfällen in NRW
14. September 2026

Ein 59-Jähriger soll am Sonntag in zwei Zügen in NRW exhibitionistische Handlungen begangen haben. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gleich zweimal in einem Tag aufgefallen

Was am Sonntagmorgen (13. September) in Zügen in Nordrhein-Westfalen passiert ist, macht sprachlos: Ein 59-jähriger Mann soll innerhalb weniger Stunden gleich zweimal sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben – und das jeweils in Gegenwart anderer Fahrgäste. Die Bundespolizei hat jetzt ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.1

Erster Vorfall: Von Gütersloh nach Bielefeld

Auf der Zugfahrt von Gütersloh in Richtung Bielefeld setzte sich der Mann aus Düsseldorf neben zwei Frauen. Laut Aussage der beiden Reisenden zog er kurz darauf seine Hose herunter und begann zu masturbieren.1 Nach der Ankunft im Hauptbahnhof Bielefeld wandten sich die Frauen an Mitarbeiter der DB-Sicherheit – die hielten den Mann bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest. Der syrische Staatsangehörige zeigte sich geständig.

Zweiter Vorfall: Nur drei Stunden später

Man könnte meinen, das wäre ein einmaliger, erschreckender Ausrutscher gewesen – aber nur drei Stunden nach dem ersten Vorfall fiel derselbe Mann erneut negativ auf. Diesmal in einem Zug von Essen nach Münster. Auch hier soll er sich neben eine Reisende gesetzt und abermals angefangen haben zu masturbieren.1

Videoaufnahmen gesichert – Ermittlungen laufen

In beiden Fällen hat die Bundespolizei die Videoaufnahmen aus den Zügen gesichert. Gegen den 59-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet.1 Die Ermittlungen werden von der Bundespolizeiinspektion Münster geführt.

Was tun, wenn so etwas passiert?

Solche Vorfälle passieren leider immer wieder – und viele Betroffene wissen im ersten Moment nicht, wie sie reagieren sollen. Das Wichtigste: Du musst das nicht einfach hinnehmen. Hier ein paar Tipps, was du in einer solchen Situation tun kannst:

  • Andere Fahrgäste oder das Zugpersonal direkt ansprechen und auf den Vorfall aufmerksam machen
  • Den Zug-Notruf (Nummer 110 bei der Bundespolizei oder die 112 im Notfall) nutzen
  • Den Täter nach Möglichkeit im Blick behalten, ohne dich in Gefahr zu bringen
  • Nach der Fahrt Anzeige bei der Bundespolizei erstatten – deine Aussage kann entscheidend sein

Wie dieser Fall zeigt, nehmen Sicherheitspersonal und Bundespolizei solche Meldungen ernst. Die beiden Frauen, die den ersten Vorfall gemeldet haben, haben genau das Richtige getan – und damit womöglich dazu beigetragen, dass der Mann noch am selben Tag gestoppt wurde.1

Quellen

  1. BPOL NRW: Exhibitionist im Regionalexpress – Bundespolizei leitet Ermittlungsverfahren ein


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