Amokandrohungen per Social Media: Die Polizei Euskirchen ermittelt nach Nachrichten gegen Schulen in Mechernich und Blankenheim. Was du jetzt wissen musst.
Ein Social-Media-Trend, der ursprünglich aus den USA bekannt wurde, macht jetzt auch in NRW Schlagzeilen – und das aus einem sehr ernsten Grund: Die Polizei Euskirchen ermittelt nach Amokandrohungen, die über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste verbreitet wurden. Betroffen sind unter anderem die Gesamtschulen in Mechernich und Blankenheim.1
Die bedrohlichen Nachrichten enthalten Androhungen schwerer Straftaten und wurden über verschiedene Kanäle im Netz weitergeleitet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen – wegen Bedrohung sowie wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Das klingt erstmal nach juristischem Fachjargon, bedeutet aber im Klartext: Wer so etwas postet oder weiterleitet, riskiert echte strafrechtliche Konsequenzen.1
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen liegen laut Polizei keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung an den betroffenen Schulen vor. Trotzdem nimmt die Polizei Euskirchen die Hinweise ernst und prüft jeden Inhalt sorgfältig. Die Kriminalpolizei und der Bezirksdienst stehen dazu im engen Austausch mit den betroffenen Schulen.1
Auch wenn solche Nachrichten im Einzelfall als vermeintlicher Witz gedacht sein sollten – das schützt niemanden vor den rechtlichen Konsequenzen. Wer Amokandrohungen postet, kommentiert oder einfach weiterleitet, macht sich strafbar. Punkt.1
Die Polizei hat daher klare Bitten an Eltern sowie Schülerinnen und Schüler:
Die Polizei Euskirchen ordnet die Nachrichten einem aktuell in sozialen Netzwerken kursierenden Trend ein, der insbesondere in den USA bekannt geworden ist. Mehr Details zum genauen Inhalt des Trends nennt die Polizei bewusst nicht – und das ist auch gut so, denn jede weitere Aufmerksamkeit könnte den Trend weiter befeuern.1
Kurz zusammengefasst: Nicht in Panik verfallen, nicht teilen, aber auch nicht ignorieren. Screenshot machen und ab damit zur Polizei oder zur Schulleitung. Die Ermittlungsbehörden sind weiterhin im engen Austausch mit den betroffenen Schulen und nehmen jeden Hinweis auf.1
Wir bei Antenne NRW behalten die Lage für euch im Blick. Bleibt informiert – und denkt dran: Ein Klick auf „Weiterleiten“ kann in diesem Fall echte Konsequenzen haben.
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