Am 9. November 2026 lädt die kfd Köln zum Martinslichtergang ein – kostenlos, offen für alle und mit bewegenden Stationen durch die Kölner Stadtgeschichte.
Der 9. November ist kein gewöhnlicher Tag. Er erinnert uns an die Pogromnacht 1938 – und genau an diesem Datum lädt die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) des Stadtdekanats Köln zu einem ganz besonderen Martinslichtergang ein. Unter dem Motto „Wo Licht ist, wächst Mut“ geht es gemeinsam durch Köln – gegen das Vergessen, mit Laternen in der Hand und Geschichte im Blick.1
Los geht’s am 9. November 2026 um 16:00 Uhr an der U-Bahn-Haltestelle Florastraße (Linien 12 und 15), Ausgang Viersener Straße auf der Zwischenebene. Die Route führt euch an mehreren historisch bedeutsamen Orten vorbei:1
Jeder dieser Orte steht für ein Stück Geschichte – manche davon persönliche Geschichten von Menschen, die in Köln gelebt haben und deren Schicksal wir nicht vergessen sollten.1
Was den Martinslichtergang der kfd so besonders macht: Er verbindet das Gedenken an die Pogromnacht mit dem rheinischen Martinsbrauchtum. Nach dem Spaziergang lädt das kfd Stadtdekanat Köln alle Teilnehmenden zu Tee und dem traditionellen Martins-Weckmann ein.1 Geschichte spüren, innehalten – und danach gemeinsam aufwärmen. Das ist ein Abend, der Sinn macht.
Der Martinslichtergang ist offen für alle Interessierten – nicht nur für Mitglieder der kfd. Die Veranstaltung wird von ehrenamtlichen Organisatorinnen getragen, der Eintritt ist kostenlos.1 Wer Lust hat, Geschichte nicht nur zu lesen, sondern buchstäblich durch sie hindurchzugehen, ist hier genau richtig.
Ob ihr euch schon länger für die Geschichte Kölns interessiert oder einfach mal etwas anderes erleben wollt – dieser Martinslichtergang ist eine echte Herzensangelegenheit. Mit Licht gegen das Vergessen, mit Gemeinschaft gegen Gleichgültigkeit. Tragt den Termin in euren Kalender ein und seid dabei – es lohnt sich.1
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