Ein 19-Jähriger aus Hagen fuhr nach einer Blutprobe auf der Polizeiwache einfach mit dem Auto weiter – und geriet sofort in die nächste Verkehrskontrolle.
Manchmal fragt man sich wirklich: Was geht in manchen Menschen vor? Ein 19-Jähriger aus Hagen hat in der Nacht auf Mittwoch (16.09.2026) eine Geschichte geliefert, bei der man nur den Kopf schütteln kann. Der junge Mann fuhr nach einer Blutprobe auf der Polizeiwache einfach mit dem Auto nach Hause – und geriet dabei prompt in die nächste Verkehrskontrolle.1
Die Geschichte beginnt bereits am späten Abend: Der 19-Jährige geriet zuerst unter Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein Auto zu fahren. Die Polizei stoppte ihn, und er musste auf der Wache an der Hoheleye eine Blutprobe abgeben.1 Soweit so nachvollziehbar – passiert leider öfter.
Aber dann kommt der Teil, bei dem man wirklich nicht weiß, ob man lachen oder den Kopf in den Händen vergraben soll: Die Beamten wiesen ihn ausdrücklich an, bis zur vollständigen Ausnüchterung kein Kraftfahrzeug mehr zu führen. Der 19-Jährige nickte – und stieg danach direkt in seinen Mercedes.1
Gegen 1.20 Uhr fiel Polizeibeamten in Altenhagen ein Mercedes auf der Fuhrparkstraße auf. Routinemäßige Verkehrskontrolle. Als sie den Fahrer anhielten, kam sofort das Geständnis: Er erklärte von sich aus, dass er gerade von der Polizeiwache komme.1 Ob das Mut oder einfach Naivität war – schwer zu sagen.
Das Ergebnis: Eine weitere Anzeige. Der 19-Jährige, der in Hagen wohnt, hat jetzt also gleich zwei laufende Verfahren am Hals – das erste wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss, das zweite wegen des Missachtens der ausdrücklichen Anweisung der Polizei.1
Klar klingt die Geschichte fast ein bisschen absurd komisch – aber im Ernst: Fahren unter Drogeneinfluss ist kein Kavaliersdelikt. Es gefährdet nicht nur einen selbst, sondern alle anderen auf der Straße. Und wenn die Polizei sagt, du fährst jetzt nicht mehr – dann ist das keine Bitte, sondern eine klare Ansage mit rechtlichen Konsequenzen, wenn man sie ignoriert.1
Also: Lieber das Taxi rufen, jemanden anrufen oder einfach warten. Alles ist besser als eine zweite Anzeige in derselben Nacht.
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