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Hochwasserschutz in Dingden: Das plant Hamminkeln am Mumbecker Bach
16. September 2026

Hochwasserschutz in Dingden: Hamminkeln plant Retentionsräume am Mumbecker Bach – doch Anwohner haben Zweifel. Alle Infos zum Projekt gibt’s hier.

Wenn der Bach zur Gefahr wird

Starkregen und Hochwasser – das klingt erstmal nach weit entfernten Katastrophengebieten. Aber auch mitten in NRW kann es richtig eng werden, wenn die Wassermassen kommen. In Dingden, einem Ortsteil von Hamminkeln, sorgt genau das für Gesprächsstoff. Denn am Mumbecker Bach will die Stadt Hamminkeln künftig deutlich besser auf extremen Niederschlag vorbereitet sein – und hat dafür konkrete Pläne in der Schublade.1

Was die Stadt plant

Die Idee: sogenannte Retentionsräume am Mumbecker Bach. Das sind im Grunde Flächen, die bei starkem Regen gezielt Wasser aufnehmen und zwischenspeichern können – quasi ein natürlicher Puffer, damit die Wassermassen nicht unkontrolliert in Wohngebiete fließen. Bürgermeister Robert Graaf sowie Michael Kamphans, Jana Tinscher und Tobias Dillkaute informierten Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort über die Pläne und stellten sich den Fragen rund um das Projekt.1

Das Thema ist in der Region alles andere als neu – aber die Dringlichkeit wächst. Extremwetterereignisse häufen sich, und viele Kommunen in NRW sind gefordert, ihre Infrastruktur anzupassen. Hamminkeln geht diesen Schritt jetzt für Dingden an.1

Anwohner haben Zweifel

Nicht alle sind von den Plänen begeistert. Laut dem Bericht zweifeln Anwohnerinnen und Anwohner an den vorgeschlagenen Maßnahmen. Das ist verständlich – wer direkt am Bach wohnt, will natürlich wissen, ob die geplanten Retentionsräume wirklich ausreichen, um im Ernstfall zu schützen. Solche Bürgerinformationen sind deshalb super wichtig: Nur wenn die Menschen verstehen, was konkret passiert, können sie auch Vertrauen in die Lösung entwickeln.1

Warum das Thema uns alle angeht

Klar, Hamminkeln und Dingden sind erstmal lokale Namen. Aber das Thema Starkregen und Hochwasserschutz betrifft ganz NRW. Immer mehr Städte und Gemeinden müssen sich fragen: Sind wir vorbereitet? Haben wir die richtigen Konzepte? Und reichen die aus?

Retentionsräume wie die geplanten am Mumbecker Bach sind dabei ein wichtiger Baustein – aber kein Allheilmittel. Entscheidend ist, dass Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sowie Expertinnen und Experten gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Bürgerinformation in Dingden zeigt zumindest: Hamminkeln will das Gespräch suchen – und das ist schon mal ein guter Anfang.1

Was du tun kannst

  • Informier dich, ob deine Gemeinde einen Hochwasserschutzplan hat
  • Schau dir an, ob dein Wohngebiet in einem hochwassergefährdeten Bereich liegt
  • Nimm an lokalen Bürgerinformationen teil – deine Stimme zählt!
  • Denk über eigene Schutzmaßnahmen nach, z. B. Rückstauklappen im Keller

Quellen

  1. Starkregen- und Hochwasser-Gefahr: Was Hamminkeln zum Schutz … – nrz.de


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