Ein 60-jähriger Fahrer aus Bergisch Gladbach wurde an einer Tankstelle mit 2,4 Promille gestoppt – Bier-Einkauf inklusive. Jetzt wird ermittelt.
Was für eine Kombination: Ein 60-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach hat am Nachmittag des 8. September an einer Tankstelle in Lustheide Halt gemacht – und sich dort kurzerhand mehrere Dosen Bier besorgt. Soweit, so alltäglich. Das Problem? Er saß dabei mit rund 2,4 Promille hinter dem Steuer seines Ford. Und eine Streifenwagenbesatzung war genau in dem Moment vor Ort, als er das Tankstellengelände wieder verlassen wollte.1
Die Polizei stoppte den Fahrer noch auf dem Gelände. Schon beim ersten Blick ins Auto war der frische Einkauf nicht zu übersehen: Eine Tüte mit mehreren Bierdosen lag offen auf dem Beifahrersitz. Dass der Fahrer zudem einen stark alkoholisierten Eindruck machte, ließ die Beamten nicht lange zögern – ein Atemalkoholtest wurde durchgeführt.1
Das Ergebnis: rund 2,4 Promille. Damit lag der Mann weit im Bereich der sogenannten absoluten Fahruntüchtigkeit – die in Deutschland ab 1,6 Promille gilt. Eine Blutprobe wurde angeordnet und durch einen Arzt in einem Krankenhaus entnommen. Die Weiterfahrt wurde dem 60-Jährigen natürlich untersagt.1
Gegen den Bergisch Gladbacher wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Das ist kein Kavaliersdelikt – Trunkenheitsfahrten können empfindliche Strafen nach sich ziehen: Geldstrafen, Führerscheinentzug und im schlimmsten Fall sogar Freiheitsstrafen sind möglich. Ganz zu schweigen vom Risiko, das eine solche Fahrt für alle anderen Verkehrsteilnehmer darstellt.1
Der Fall klingt fast absurd – Bier kaufen und dann direkt ins Auto steigen, während der Atemalkohol bereits bei 2,4 Promille liegt. Aber er zeigt, wie gefährlich die Selbsteinschätzung unter Alkoholeinfluss sein kann. Wer getrunken hat, überschätzt sich oft massiv. Die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis war diesmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und hat schlimmeres verhindert.1
Bleibt zu hoffen, dass der Mann die Konsequenzen zieht – und das nächste Mal einfach zu Fuß zur Tankstelle geht. Oder noch besser: gar nicht erst alkoholisiert fährt.
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