Blitzer-Kontrolle in Lüdenscheid: Statt erlaubter 30 km/h war ein Fahrer mit 62 km/h unterwegs. Die Polizei Märkischer Kreis zieht Bilanz der…
Montagmorgen, Brügger Bahnhof in Lüdenscheid: Während die meisten noch im Kaffee-Modus unterwegs sind, hat es ein Autofahrer offenbar ziemlich eilig gehabt. Die Polizei Märkischer Kreis hat dort mit einer ESO-Einheit die Geschwindigkeit gemessen – und der Spitzenreiter war mit satten 62 km/h unterwegs, wo eigentlich nur 30 km/h erlaubt sind.1 Mitten in der geschlossenen Ortschaft, wohlgemerkt.
Zwischen 7.11 und 12.45 Uhr hat die Polizei insgesamt 113 Fahrzeuge erfasst.1 Klingt erstmal nach einem ganz normalen Vormittag, oder? Aber: 14 davon waren zu schnell unterwegs. Drei Fahrer haben es sogar so krass übertrieben, dass sie jetzt mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen müssen.1 Also nix mit „ach, das merkt schon keiner“ – die Polizei hat genau hingeschaut.
62 statt 30 km/h – das ist mehr als das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit. Gerade in einer geschlossenen Ortschaft, wo Kinder, Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind, kann sowas richtig gefährlich werden. Tempo 30 ist ja nicht einfach so aus der Luft gegriffen, sondern soll genau solche Situationen entschärfen. Wer da mit mehr als doppeltem Tempo durchbrettert, nimmt ein ziemlich hohes Risiko in Kauf – für sich und für andere.
Die Kontrolle am Brügger Bahnhof zeigt mal wieder: Auch wenn die meisten sich an die Regeln halten, gibt’s immer ein paar, die’s einfach nicht lassen können. Die Polizei Märkischer Kreis bleibt dran und kontrolliert weiter – also lieber einmal mehr aufs Tacho schauen, bevor’s teuer wird.
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