Elf Einsatzkräfte laufen am 8. August 80 km durch den Rhein-Erft-Kreis – in voller Feuerwehr-Montur und für den guten Zweck. Hier sind alle Infos zur Aktion!
Stell dir vor, du läufst 80 Kilometer – in voller Feuerwehr-Montur, mit Schutzkleidung und Ausrüstung, bei einem Spendenmarsch im Sommer. Genau das machen elf Einsatzkräfte aus dem Rhein-Erft-Kreis am 8. August 2026. Ihr Ziel: Mindestens 5.000 Euro für den Kölner Förderverein für krebskranke Kinder sammeln. Und das Motto trifft es auf den Punkt: „Wir laufen bis ans Limit – für Kinder, die jeden Tag kämpfen.“1
Die Idee kommt von Pascal Schlösser, einem 39-jährigen Rettungssanitäter aus Frechen. Er weiß aus bitterer eigener Erfahrung, wie grausam Krebs sein kann: Drei nahe Familienmitglieder hat er in jungen Jahren durch die Krankheit verloren. Als er vor einigen Jahren mit einem Freund an einem bundesweiten Spendenlauf teilnahm, reifte in ihm die Idee, so etwas auch in seiner Heimatregion auf die Beine zu stellen.1
Gesagt, getan: Gemeinsam mit einer Gruppe aus Rettungssanitätern, Polizistinnen und Feuerwehrleuten – insgesamt sechs Frauen und fünf Männer – hat Schlösser den Marsch organisiert. Seit Ende Juni wird zwei- bis dreimal pro Woche auf dem Frechener Marienfeld geübt. Immer noch kommen neue Teilnehmende dazu.1
Um 8 Uhr morgens geht’s los – und zwar an der Feuerwache in Wesseling. Von dort führt der Weg durch den gesamten Rhein-Erft-Kreis:1
An jeder Wache gibt es eine kurze Pause von zehn bis 15 Minuten. Und hier das Coole: Wer nicht die gesamten 80 Kilometer mitlaufen kann oder möchte, darf sich an jeder Station anschließen und einen Teil des Weges mitmarschieren.1
Der Kölner Förderverein für krebskranke Kinder leistet laut Schlösser beeindruckende Arbeit. Er organisiert Lehrerinnen und Logopäden für erkrankte Kinder, finanziert Ausflüge und betreibt das Elternhaus an der Kölner Uniklinik. Im schlimmsten Fall unterstützt der Verein Familien sogar finanziell bei der Beerdigung ihres Kindes – eine Last, die in tiefer Trauer kaum zu tragen ist. Schlösser kennt dieses Gefühl aus eigener Erfahrung.1
„Jeder einzelne Kilometer steht dabei für Hoffnung, Zusammenhalt und Unterstützung“, sagt der 39-Jährige. Und weiter: „Wir laufen für die, die selbst gerade nicht laufen können.“ Das ist keine Phrase – das ist eine Haltung.1
Erste Unternehmen sind bereits als Sponsoren an Bord. Die Spenden fließen direkt auf das Konto des Fördervereins, damit jeder Euro 1:1 ankommt. Wer den Spendenmarsch live mitverfolgen möchte, kann das über den eigens eingerichteten Instagram-Kanal firehouse_marsch_08.08.26 tun – dort werden am Tag des Marsches fortlaufend Fotos und kurze Videos von den einzelnen Stationen gepostet.1
Das ist Community at its best: Einsatzkräfte, die täglich für andere da sind, gehen jetzt selbst ans Limit – für Kinder, die jeden Tag kämpfen. Wenn das kein Grund ist, die Gruppe zu unterstützen, was dann? 💙
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