Schwerpunkteinsatz in Soest: Die Polizei kontrollierte 98 Fahrzeuge und deckte zahlreiche Verkehrsverstöße auf. Hier gibt’s die komplette Bilanz des Einsatzes.
Am Mittwoch war ordentlich was los auf den Straßen in Soest – allerdings nicht wegen Stau, sondern wegen der Polizei. Die hat nämlich einen Schwerpunkteinsatz Verkehr durchgezogen und sich gezielt die stark befahrenen Straßen im Stadtgebiet vorgeknöpft.1 Kontrolliert wurde unter anderem am Riga-Ring, am Senator-Schwartz-Ring, an der Arnsberger Straße und auch im Bereich der Brüderstraße.1
Insgesamt haben die Einsatzkräfte 98 Fahrzeuge kontrolliert – und dabei einiges entdeckt, was so gar nicht in die Straßenverkehrsordnung passt.1 Besonders hängen geblieben ist der Fall eines E-Scooter-Fahrers, der augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs war. Für ihn gab’s eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, eine Blutprobe und die Weiterfahrt war damit auch erstmal gestrichen.1
Aber auch das Dauerthema Handy am Steuer war wieder mit dabei: Acht Verkehrsteilnehmer wurden dabei erwischt, wie sie während der Fahrt am Handy hingen. Logische Konsequenz: in allen acht Fällen eine Anzeige.1
Richtig viel zu tun gab’s beim Thema Geschwindigkeit. 21 Mal wurde außerorts zu schnell gefahren – das ist schon eine ordentliche Hausnummer für eine einzige Kontrollaktion.1 Dazu kamen noch Verstöße beim Abbiegen sowie das gute alte Nichtanlegen des Sicherheitsgurts, das offenbar immer noch nicht bei allen angekommen ist.1
Neben den ganzen Anzeigen haben die Beamten aber auch das Gespräch gesucht: Mit zahlreichen Verkehrsteilnehmern gab’s verkehrsdidaktische Gespräche, sprich – statt nur Strafzettel zu verteilen, wurde auch aufgeklärt und sensibilisiert.1
Die Polizei Soest macht klar: Das war’s noch nicht. Solche Schwerpunkteinsätze sollen auch künftig stattfinden, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und die Zahl der Unfälle mit Verletzten oder sogar Toten dauerhaft zu senken.1 Wer also demnächst durch Soest cruist, sollte Tempo, Gurt und Handy im Blick behalten – nicht, dass es einen selbst erwischt.
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