Am Dortmunder Hauptbahnhof griff ein 47-Jähriger mit 2,5 Promille mehrere Personen an und attackierte Bundespolizisten. Die Einsatzkräfte nahmen ihn fest.
Am Abend des 12. August eskalierte die Situation am Dortmunder Hauptbahnhof gewaltig: Ein 47-jähriger Mann belästigte und beleidigte dort gegen 22:10 Uhr mehrere Personen ohne ersichtlichen Grund. Was danach folgte, war eine Reihe von Angriffen, die am Ende mit einer Festnahme endete.1
Eine Streife der Bundespolizei griff schnell ein, stellte die Identität des Deutschen fest und erteilte ihm einen Platzverweis. Soweit, so gut – könnte man denken. Doch auf dem Weg in Richtung Innenstadt schlug der Wohnungslose unvermittelt einem unbeteiligten Passanten in den Bauch. Das Opfer gab an, keine medizinische Versorgung zu benötigen.1
Die Einsatzkräfte nahmen den Aggressor daraufhin fest und fixierten ihn. Doch auch auf dem Weg zur Dienststelle war noch nicht Schluss mit der Gewalt: Bei der anschließenden Durchsuchung griff der 47-Jährige einen Bundespolizisten mit einem Kopfstoß an. Der Beamte wich dem Angriff aus und fixierte den Mann erneut.1
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,5 Promille – das erklärt vielleicht einiges, entschuldigt aber natürlich nichts. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen brachten die Einsatzkräfte den Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in das zentrale Polizeigewahrsam in Dortmund.1
Jetzt muss er sich wegen gleich mehrerer Delikte verantworten:
Was diese Situation besonders deutlich macht: Der Job der Bundespolizei ist alles andere als einfach. Mitten in der Nacht, an einem belebten Bahnhof, mit einem aggressiven und stark alkoholisierten Mann – da braucht es Nerven aus Stahl. Gut, dass die Beamten die Situation im Griff hatten und niemand ernsthaft verletzt wurde.1
Wenn du selbst Zeuge einer solchen Situation wirst, gilt: Greif nicht selbst ein, sondern alarmiere sofort die Polizei über den Notruf 110. Sicherheit geht vor – für dich und für alle anderen am Bahnhof.
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