Alkohol, Drogen, Unfälle: Die Polizei zieht im Kreis Borken eine krasse Wochenbilanz zu berauschten Fahrern am Steuer und E-Scooter im Straßenverkehr.
Feiern, Party, ab und zu ein Glas zu viel – kennt jeder. Aber sich danach hinters Steuer oder auf den E-Scooter zu setzen? Absolut keine gute Idee. Das zeigt die aktuelle Wochenbilanz der Polizei im Kreis Borken ganz deutlich.1 Gleich mehrere Fälle beweisen: Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sind kein Kavaliersdelikt, sondern können richtig böse enden.
Am Samstagabend war eine 19-jährige Autofahrerin in Bocholt unterwegs – mit einem Atemalkoholwert von 1,4 Promille im Blut. Auf der Hemdener Ringstraße verlor sie die Kontrolle über ihr Auto und krachte gegen zwei Bäume. Die Fahrerin zog sich leichte Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde.1
Es kam aber noch dicker: Ihr 23-jähriger Lebensgefährte tauchte anschließend mit dem eigenen Auto am Unfallort auf – und stand ebenfalls unter Alkoholeinfluss. Sein Atemalkoholtest ergab 1,0 Promille. Auch bei ihm wurde eine Blutprobe genommen, beiden wurde die Weiterfahrt untersagt und Strafverfahren eingeleitet.1
Auch in Borken lief der Samstagabend nicht rund: Ein 25-jähriger E-Scooterfahrer war mit satten 2,02 Promille unterwegs. In Höhe Hansestraße/Hohe Oststraße verlor er die Kontrolle über sein Gefährt und krachte gegen einen geparkten Anhänger. Auch er wurde leicht verletzt, musste zur Blutprobe und durfte nicht weiterfahren.1
Insgesamt hat die Polizei in dieser Woche 14 Verkehrsteilnehmer erwischt, die unter Alkohol oder Drogen unterwegs waren. Bei allen wurde eine Blutprobe entnommen und ein Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.1
Das zieht sich also quer durch den ganzen Kreis – egal ob Nordkreis oder Südkreis, egal ob mit Auto oder E-Scooter.1
Die Botschaft der Polizei ist klar und deutlich: Hände weg von Alkohol und Drogen, wenn ihr euch ins Straßenverkehrs-Geschehen stürzt. Egal ob Auto, Pedelec, Fahrrad oder E-Scooter – wer berauscht unterwegs ist, gefährdet sich selbst und andere. Schon kleine Mengen können die Fahrtüchtigkeit ordentlich einschränken.1
Und die Konsequenzen sind kein Spaß: Es drohen empfindliche Strafen, der Verlust der Fahrerlaubnis und in vielen Fällen sogar eine medizinisch-psychologische Untersuchung, kurz MPU. Also lieber Taxi, Bahn oder einen nüchternen Kumpel rufen, statt das Risiko einzugehen.
Die Wochenbilanz aus dem Kreis Borken zeigt mal wieder ziemlich eindrücklich, wie schnell ein feuchtfröhlicher Abend im Krankenhaus oder vor Gericht enden kann. Ob Auto oder E-Scooter – wer fährt, sollte nüchtern bleiben. Sonst wird aus dem Spaß schnell bitterer Ernst.
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