Auf der B64 in Warendorf krachte es: Bei einem Auffahrunfall mit Lkw und zwei Autos wurden zwei Fahrer leicht verletzt, der Sachschaden liegt bei 31.000 Euro.
Am Dienstagmorgen ist es auf der B64 in Warendorf zu einem Auffahrunfall gekommen, bei dem zwei Autofahrer leicht verletzt wurden. Der Unfall passierte gegen 10.30 Uhr in Höhe einer Gaststätte, als gleich drei Fahrzeuge ineinander verkeilt wurden.1
Ein 63-jähriger Mann aus Bönen war mit seinem Lkw auf der Bundesstraße in Richtung Telgte unterwegs. Hinter ihm fuhren ein 63-jähriger und ein 35-jähriger Autofahrer, beide aus Warendorf. Weil ein Müllwagen abbog, musste der Lkw-Fahrer plötzlich abbremsen.1
Der 35-Jährige erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf den Wagen des 63-jährigen Warendorfers auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dessen Auto gleichzeitig auf den Lkw des Böneners geschoben – eine echte Sandwich-Situation zwischen zwei Fahrzeugen.1
Beide Warendorfer Autofahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht und wurden von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht. Die beschädigten Autos mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 31.000 Euro.1
Der Auffahrunfall reiht sich in eine Serie von Verkehrsvorfällen im Kreis Warendorf ein. So gab es am selben Tag noch einen deutlich schwereren Unfall: Auf der L588 in Vadrup verlor ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen, geriet in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einem Lkw zusammen. Drei Männer wurden dabei lebensgefährlich verletzt.1
Auch abseits der Straße war die Polizei im Einsatz: In Neubeckum hielten Beamte einen E-Scooter-Fahrer an, der ohne Licht unterwegs war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 37-Jährige absolut fahruntüchtig war – eine Blutprobe wurde entnommen und ein Verfahren eingeleitet.1
Der Vorfall auf der B64 zeigt mal wieder, wie schnell aus einer kurzen Unachtsamkeit im Straßenverkehr ein handfester Unfall werden kann. Zum Glück kamen die beiden Warendorfer mit leichten Verletzungen davon – bei den anderen Unfällen im Kreis war das Ausmaß deutlich dramatischer. Wer auf der B64 oder anderen Bundesstraßen unterwegs ist, sollte also lieber einmal zu oft bremsen als einmal zu wenig.
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