In Sankt Augustin-Menden erbeuteten Betrüger 30.000 Euro von einer 60-Jährigen. Die Polizei informiert über Vorgehensweise und Präventionsmaßnahmen.
Am Montag, den 29. Juni, wurde in Sankt Augustin-Menden ein Betrugsfall gemeldet, bei dem eine 60 Jahre alte Frau um rund 30.000 Euro betrogen wurde. Die Geschädigte bemerkte die unrechtmäßigen Abbuchungen erst am Folgetag und verständigte sofort die Polizei.
Nach ihren Aussagen erhielt die Frau einige Tage vor dem Anruf eine E-Mail, die vermeintlich von ihrer Bank stammte. In der Nachricht wurde sie aufgefordert, ihre Kontoinformationen zu aktualisieren, andernfalls würde sie einen Anruf erhalten.
Die Kriminalpolizei in Siegburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass echte Bankmitarbeiter niemals am Telefon nach sensitiven Daten wie PIN, TAN oder Passwörtern fragen. In solchen Fällen sollten Anrufe beendet und die Bank über eine bekannte Telefonnummer kontaktiert werden. Zudem wird geraten, sich in solchen Fällen umgehend an die Polizei zu wenden und auch Angehörige über derartige Betrugsversuche zu informieren.
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