Ein Bielefelder Senior wurde Opfer von Anlagebetrug und überwies Geld auf ein betrügerisches Konto.
In Bielefeld kam es zu einem Betrugsfall, bei dem ein Senior durch angebliche Investitionsangebote zur Überweisung von Geld bewegt wurde. Am 20. März 2025 kontaktierte eine Bank die Polizei, nachdem ein Kunde einen Betrag auf ein betrügerisches Konto überwiesen hatte. Der Senior suchte im Internet nach Geldanlagen und fand einen Kontakt, der ihm anbot, 250 Euro in eine Geldanlage zu investieren. Nach kurzer Zeit gab er an, bereits einen Gewinn von 100 Euro erzielt zu haben.
Ein vermeintlicher Broker riet ihm anschließend zur Investition in Rohstoffe und teilte ihm mit, dass er mittlerweile einen fünfstelligen Betrag auf seinem Konto habe. Um diesen Gewinn auszahlen zu können, sei eine Zahlung von etwa 4700 Euro erforderlich, die verschiedene Gebühren abdecken solle. Der Senior überwies den Betrag auf ein deutsches Konto.
Dank der Intervention seiner Bank konnte der Betrag zurückgebucht werden, bevor weitere Schäden entstanden. Das betrügerische Konto wurde daraufhin geschlossen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Trotz der Warnungen durch seine Bank und die Polizei war der Senior weiterhin davon überzeugt, das Geld in eine legitime Anlage investiert zu haben.
Die Polizei rät dazu, sich vor Geldanlagen gründlich zu informieren und bei Angeboten, die zu gut erscheinen, vorsichtig zu sein. Auch das Gespräch mit Freunden oder der Familie über solche Betrugsmaschen kann helfen, zukünftige Verluste zu vermeiden. Weitere Informationen zum Thema Anlagebetrug sind auf der Webseite der Polizei verfügbar.
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