Eine Bielefelderin wurde Opfer eines Betrugs, als sie einer Frau Schmuck und Geld überließ, da sie an eine Heilung glaubte.
In Bielefeld kam es am Montag, den 09. Februar 2026, zu einem Betrugsfall, bei dem eine 77-Jährige einer unbekannten Frau Schmuck und Bargeld überließ. Die Seniorin wurde auf dem Jahnplatz angesprochen und ließ sich von der Betrügerin überzeugen, dass diese die Fähigkeit habe, sie von ihrer Krankheit zu befreien.
Im Verlauf des Gesprächs erfuhr die Betrügerin, dass die Bielefelderin Wertsachen in ihrer Wohnung hatte. Daraufhin begab sich die Seniorin mit der Unbekannten, die vorgab, 25.000 Euro dabeizuhaben, zu einer Unterführung eines Parkhauses, wo sie ihr Geld und den Goldschmuck übergab. Die Betrügerin wickelte die Wertsachen in ein Tuch und sprach dabei hinter dem Rücken der 77-Jährigen schamanische Sprüche. Anschließend forderte sie die Frau auf, das Tuch erst in 21 Tagen zu öffnen.
Als die Bielefelderin zu Hause das Tuch öffnete, fand sie lediglich Servietten, Taschentücher und Billigschmuck vor. Bei der Anzeigenerstattung erinnerte sie sich an einige Merkmale der betrügerischen Frau, darunter das Alter von etwa 60 Jahren, eine Größe zwischen 1,55 und 1,60 Metern sowie dunkle Augen. Es besteht der Verdacht, dass es sich um eine Rumänin oder Bulgarin handeln könnte, da in dem Gespräch Russisch verwendet wurde.
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