Mehrere Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen in Minden, Porta Westfalica und Petershagen registriert.
In den letzten Tagen meldete die Polizei mehrere Betrugsstraftaten, die sich gegen ältere Menschen in den Städten Minden, Porta Westfalica und Petershagen richteten. In mindestens zwei Fällen wurden Seniorinnen Opfer von Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgaben.
Ein Vorfall ereignete sich am 6. Februar in Petershagen-Heimsen, wo die Angerufene von falschen Polizisten über Einbrüche in ihrem Wohnumfeld informiert wurde und daraufhin Wertgegenstände aushändigte. Ein weiterer Fall trat am vergangenen Freitag in Minden-Dankersen auf, wo eine Seniorin aufgrund eines fingierten Verkehrsunfalls mit Todesfolge eine hohe Bargeldsumme an einen Abholer übergab.
In Porta Westfalica-Eisbergen konnte ein möglicher Schaden am späten Freitagabend verhindert werden, als ein Nachbar den Betrüger beim Betreten des Wohnhauses störte, woraufhin dieser flüchtete. Bei Anrufen in Minden blieb es ohne Vermögensschaden, da die Angeschriebenen den Betrugsversuch erkannten und nicht reagierten.
Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, besonders ältere Angehörige über diese Betrugsmaschen aufzuklären, keine Informationen über persönliche Verhältnisse preiszugeben und auf Anfragen von vermeintlichen Polizisten nicht einzugehen.
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