Über 850 Fahrzeuge kontrolliert, 43 Verstöße: Die Polizei im Märkischen Kreis zieht Bilanz zu den Geschwindigkeitskontrollen in Iserlohn und Menden.
Lust auf Tempo im 30er-Bereich? Besser nicht, denn die Polizei im Märkischen Kreis hat am Donnerstag ordentlich durchgezählt. In Iserlohn und Menden standen gleich mehrere Blitzer-Aktionen auf dem Plan, bei denen die Beamten insgesamt 852 Fahrzeuge unter die Lupe genommen haben.1 Das Ergebnis: 42 Verwarngelder und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Fahrverbote gab’s zum Glück für niemanden.1
Los ging’s morgens in Iserlohn-Grürmannsheide. Zwischen 7.45 und 10.45 Uhr rauschten 331 Autos an der ESO-Messstelle auf der Rotehausstraße vorbei, sechs davon zu schnell. Der Spitzenreiter: ein Fahrer aus dem Märkischen Kreis mit 69 km/h, erlaubt waren hier eigentlich nur 50 km/h innerorts.1
Mittags ging’s dann weiter an der Hennener Straße in Iserlohn-Hennen. Von 12.35 bis 14.25 Uhr checkte die Polizei 260 Fahrzeuge, 15 davon lagen im Verwarngeldbereich. Mit 43 km/h in der 30er-Zone war ein Pkw mit Dortmunder Kennzeichen der Schnellste des Tages an dieser Stelle.1
Am Nachmittag wechselte die Polizei nach Menden-Halingen. Auf der Halinger Dorfstraße erwischte es zwischen 14.45 und 15.55 Uhr acht von 90 kontrollierten Fahrzeugen. Besonders auffällig: ein Pkw aus Essen, der bei Tempo 30 mit satten 47 km/h unterwegs war.1
Zum Feierabend hin, von 16.25 bis 17.55 Uhr, stand dann noch der Schwitter Weg in Menden auf dem Programm. Von 171 gemessenen Fahrzeugen hielten sich 13 nicht an die Tempo-30-Vorgabe. Der höchste Wert hier: 45 km/h, gefahren von jemandem aus dem Märkischen Kreis.1
Klar, 43 Verstöße bei über 850 kontrollierten Autos klingen erstmal nicht nach Drama – aber jede Überschreitung zeigt, dass gerade in 30er-Zonen oft deutlich zu schnell gefahren wird. Und genau da wohnen schließlich Kinder, Fußgänger und Radfahrer, die sich auf Tempo 30 verlassen. Die Polizei hat jedenfalls schon angekündigt, dass solche Kontrollen weitergehen, um das Geschwindigkeitsniveau insgesamt zu senken.1 Wer also regelmäßig durch Grürmannsheide, Hennen, Halingen oder den Schwitter Weg fährt, sollte lieber nochmal aufs Tacho schauen, bevor’s teuer wird.
Ob morgens, mittags oder am späten Nachmittag – die Polizei im Märkischen Kreis lässt sich nicht lumpen und kontrolliert quer durch den Tag. Die Botschaft ist klar: Tempo 30 ist keine Empfehlung, sondern Pflicht. Also lieber einen Tick langsamer fahren, dann bleibt der Geldbeutel geschont und alle kommen sicher an.
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