In der Nacht zu Freitag brannte ein Busunternehmen in Kattenvenne, während die Polizei die mutmaßlichen Verursacher nach einer Verfolgungsfahrt festnahm.
In der Nacht zum Freitag kam es an der Ringeler Straße in Kattenvenne zu einem Großbrand bei einem Busunternehmen. Ein vorbeifahrendes Rettungsteam entdeckte das Feuer und informierte umgehend die Einsatzkräfte. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Brand bereits auf einen weiteren Bus, eine angrenzende Lagerhalle und umliegende Bäume ausgeweitet. Die Busse brannten vollständig aus. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.
Während der Löscharbeiten war die Ringeler Straße in diesem Bereich gesperrt. Um 09:10 Uhr waren die Maßnahmen zur Brandbekämpfung abgeschlossen, der Brandort wurde gesperrt. Die Ursache des Brandes wird derzeit noch ermittelt.
Nach dem Brand flüchteten mehrere Personen in einem Fahrzeug vom Tatort. Die Polizei konnte das Auto im Bereich der Autobahnausfahrt Münster-Nord feststellen. Die Insassen gaben jedoch nicht an, anzuhalten, und flüchteten mit hoher Geschwindigkeit durch die Stadt. Die Verfolgungsfahrt führte durch mehrere Stadtteile und endete schließlich an der Kanalbrücke der Königsberger Straße, als das Fluchtfahrzeug mit einem Streifenwagen kollidierte.
Insgesamt wurden sechs Jugendliche, im Alter von 14 bis 16 Jahren, festgenommen. Die Gruppe hatte deutsche sowie syrische, kosovarische, montenegrinische und niederländische Staatsangehörigkeiten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben. Ermittlungen zu den Gesamtumständen des Vorfalls dauern an.
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