Die Feuerwehr Essen rückte zu einem Brand in einer Doppelhaushälfte im Raiffeisenweg aus. Eine Person wurde verletzt.
Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr Essen zu einem gemeldeten Brand in einer Doppelhaushälfte im Raiffeisenweg im Stadtteil Gerschede alarmiert. Die Einsatzkräfte trafen um 14:37 Uhr am Einsatzort ein und stellten fest, dass die Wohnstraße stark verraucht war.
Der Bewohner hatte sich bereits ins Freie gerettet und konnte den Feuerwehrleuten mitteilen, dass sich keine weiteren Personen im Gebäude befanden. Ein Feuer war im hinteren Bereich der Doppelhaushälfte ausgebrochen und breitet sich schnell auf das Erdgeschoss sowie das Dachgeschoss aus.
Um eine Brandausbreitung auf die angrenzende Doppelhaushälfte zu verhindern, setzte die Feuerwehr zwei Drehleitern ein und begann sofort mit der Brandbekämpfung. Durch gezielte Maßnahmen konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers erfolgreich gestoppt werden.
Der Bewohner erlitt bei dem Vorfall leichte Brandverletzungen im Gesicht und am Kopf. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt wurde er in ein Krankenhaus transportiert. Der Sachschaden am Gebäude ist erheblich, die betroffene Doppelhaushälfte ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist bislang unbekannt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Im Einsatz waren insgesamt rund 40 Einsatzkräfte, darunter zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Essen-Borbeck und der Rettungsdienst, die etwa zwei Stunden vor Ort waren.
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