Brand in Kfz-Werkstatt in Essen-Altenssen-Süd, starke Rauchentwicklung sowie eine verletzte Person.
Am Donnerstagmorgen wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einer Kfz-Werkstatt an der Bäuminghausstraße in Essen-Altenssen-Süd alarmiert. Bereits während der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule sichtbar. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen aus dem Garagentor und den fenstern der Werkstatt, die stark verraucht war.
Der Werkstattbetreiber hatte zuvor eigene Löschversuche unternommen, zog sich dabei jedoch Brandverletzungen zu und musste anschließend ins Krankenhaus transportiert werden. Die Feuerwehr leitete sofort die Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren im Außenangriff ein und errichtete eine Riegelstellung, um ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude zu verhindern.
Aufgrund der Einsturzgefahr der Deckenkonstruktion konnte im Inneren der Halle nicht vorgegangen werden. Die Bevölkerung wurde über die Warn-App informiert, da viele Anwohner von Brandrauch betroffen waren und gebeten wurden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach rund drei Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude vermieden werden.
Am Einsatz waren insgesamt 50 Feuerwehrkräfte beteiligt. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen kam heraus, dass Asbestplatten im Gebäude verbaut waren, weshalb das Umweltamt und das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima in die Maßnahmen eingebunden wurden. Messungen ergaben keine gefährlichen Schadstoffwerte in der Umgebungsluft. Der genaue Grund für den Brand wird nun von der Polizei ermittelt.
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