In Münster hat ein 38-Jähriger einen wohnungslosen Mann an einer Bushaltestelle attackiert und verletzt. Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft.
Das ist schon richtig heftig: In Münster ist ein wohnungsloser Mann einfach so attackiert worden – mitten am Morgen, an einer ganz normalen Bushaltestelle. Was da passiert ist, macht echt sprachlos.
Laut Polizei Münster1 ist die Sache am Mittwochmorgen um 8 Uhr an der Bushaltestelle „Timmerscheidstraße“ an der Friedrich-Ebert-Straße passiert. Ein 38-Jähriger ist dort auf einen 42-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz losgegangen. Er hat ihn geschlagen und ihm sogar mit dem Fuß gegen den Kopf getreten.1
Zum Glück gab es aufmerksame Zeugen, die das Ganze mitbekommen und sofort die Polizei informiert haben. Dank der Personenbeschreibung konnten Beamte den Tatverdächtigen und seinen Begleiter kurz danach in der Nähe schnappen. Beide wurden zur Wache gebracht.1
Der 42-jährige Mann hat bei dem Angriff leichte Verletzungen davongetragen. Rettungskräfte haben ihn ins Krankenhaus gebracht, damit er versorgt werden konnte.1
Bei den Kontrollen kam dann noch raus: Beide Männer waren ordentlich betrunken. Der 38-jährige Tatverdächtige, ein polizeibekannter Münsteraner mit slowakischer Staatsangehörigkeit, hatte 1,8 Promille intus. Sein 31-jähriger Begleiter aus Münster war mit 2,56 Promille sogar noch deutlich höher dabei.1
Für den 38-Jährigen hat die Sache jetzt richtig ernste Folgen. Ihm droht ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft hat beim Amtsgericht einen Antrag gestellt, und am Donnerstag, den 15.10., wurde tatsächlich ein Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erlassen. Er sitzt also aktuell in U-Haft und muss sich auf einiges gefasst machen.1
Dieser Fall zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, bei sowas nicht wegzuschauen. Die Zeugen haben hier genau richtig reagiert und direkt die Polizei alarmiert. Ohne ihre Beschreibung hätten die Beamten die beiden Männer wahrscheinlich nicht so schnell gefunden. Der Vorfall macht nochmal deutlich, wie verletzlich wohnungslose Menschen in solchen Situationen sind – ein Grund mehr, hinzuschauen statt wegzusehen.
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