Beamte der Bundespolizei beschlagnahmten ein verbotenes Messer von einem verdächtigen Mann am Hagener Hauptbahnhof.
Am 13. Januar wurde ein Mann im Hauptbahnhof Hagen von Einsatzkräften der Bundespolizei kontrolliert. Der Beschuldigte, ein 25-jähriger deutscher Staatsbürger, versuchte zunächst, sich einer Kontrolle zu entziehen, indem er seine Laufrichtung änderte. Bei der Überprüfung seiner Daten waren keine Auffälligkeiten zu verzeichnen. Während der Kontrolle verhielt sich der Mann verdächtig und versuchte, etwas in seiner Jackentasche zu verstecken.
Auf die Frage nach verbotenen Gegenständen bestritt er, solche bei sich zu führen. Dennoch fanden die Beamten bei der Durchsuchung ein Faustmesser, welches sich in einer selbstgebauten Schutzhülle befand. Faustmesser haben einen senkrecht zur Klinge stehenden Griff, was ein Abrutschen verhindert.
Das beschlagnahmte Messer wurde umgehend sichergestellt. Der Mann machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, konnte jedoch seinen Weg nach Abschluss der Maßnahmen fortsetzen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
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