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Bundespolizei ermittelt nach gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr
8. Juli 2026

Eine Frau betrat Gleise in Dortmund-Germania und brachte sich in Lebensgefahr. Die Bundespolizei warnt vor solchen Leichtsinnigkeiten.

Dortmund: Lebensgefährlicher Vorfall am Haltepunkt Germania

Am 7. Juli betrat eine 31-jährige Frau die Gleise am Haltepunkt Dortmund-Germania. Der Lokführer einer einfahrenden S-Bahn konnte eine Kollision nur durch eine schnelle Bremsung verhindern. Gegen 21:30 Uhr informierte die Deutsche Bahn die Bundespolizei über das Ereignis. Die Frau hatte sich zunächst vom Bahnsteig des Gleises 1 in den Gleisbereich begeben, bevor sie sich weiter auf die Bahnsteigkante des Gleises 2 setzte und ihre Füße in den Gleisbereich hängen ließ. Infolgedessen musste auch eine S-Bahn der Gegenrichtung eine Notbremsung einleiten.

Die alarmierten Beamten kontrollierten die Frau und wiesen sie eindringlich auf die Gefahren hin, die beim Betreten der Gleise auftreten können. Bei einer Prüfung wurde festgestellt, dass keine Eigen- oder Fremdgefährdung vorlag, sodass die 31-Jährige nach Abschluss der Maßnahmen entlassen wurde. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Es wird erneut auf die tödlichen Gefahren hingewiesen, die mit dem Aufenthalt im Gleisbereich verbunden sind, wie etwa die Unberechenbarkeit der Züge sowie die Gefahr durch stromführende Anlagen und Infrastruktur.

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