Bundespolizei nimmt einen zweifach gesuchten Mann im Bus in Kranenburg fest.
Am späten Nachmittag des 26. Februar 2026 führte die Bundespolizei im Rahmen vorübergehender Grenzkontrollen eine Kontrolle im grenzüberschreitenden Linienbus von Nimwegen nach Kleve durch. Dabei wurden die Personalien eines 31-jährigen Mannes überprüft, der in den Fahndungssystemen als mehrfach gesucht vermerkt war.
Der Mann, ein Deutscher, wird von der Staatsanwaltschaft Chemnitz gleich in zwei Fällen gesucht. Zum einen liegt ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Chemnitz vor, der sich auf einen Vorfall aus dem Jahr 2024 bezieht, bei dem er sich unerlaubt vom Unfallort entfernte. Er wurde zu einer Geldstrafe von 1.500 Euro verurteilt, die er nicht beglich. Zum anderen schuldet er eine Geldbuße von 500 Euro für eine Ordnungswidrigkeit.
Infolge der erneuten Verhaftung wird er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen wegen der nicht bezahlten Geldstrafe und eine Erzwingungshaft von 6 Tagen absitzen. Bei der Durchsuchung des Mannes entdeckten die Beamten zudem ein Klemmverschlusstütchen mit 2,5 Gramm Marihuana, wofür er sich in einem gesonderten Verfahren verantworten muss.
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