Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende im Rahmen der Grenzkontrollen zahlreiche Haftbefehle vollstreckt.
Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen zahlreiche Haftbefehle vollstreckt. Am Freitagnachmittag wurde auf der Autobahn 52 ein 36-jähriger Mann aus dem Irak kontrolliert. Er war aufgrund eines Haftbefehls wegen unerlaubten Aufenthalts gesucht. Der Betroffene konnte die drohende Haftstrafe abwenden, indem er die fällige Geldstrafe in Höhe von 737 Euro entrichtete und durfte anschließend seine Reise fortsetzen.
Ebenfalls am Freitagabend kontrollierte die Bundespolizei einen 25-jährigen Rumänen am Grenzübergang Elten auf der Autobahn 3. Auch er wies einen Haftbefehl auf, aufgrund dessen er eine Geldstrafe von 300 Euro zahlen konnte, um eine fünftägige Haft zu vermeiden.
Am Samstagmittag wurde eine 42-jährige Deutsche kontrolliert, die aufgrund eines Haftbefehls wegen Erschleichens von Leistungen gesucht wurde. Da sie die fällige Geldstrafe in Höhe von 900 Euro nicht begleichen konnte, wurde sie zur Verbüßung einer 30-tägigen Haftstrafe in ein Gefängnis eingeliefert.
Ein 41-jähriger Niederländer wurde am Sonntagnachmittag am Grenzübergang s’Heerenberg festgenommen. Er war unter einem Untersuchungshaftbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht und wurde zur Bundespolizeiinspektion Kleve gebracht.
Zusätzlich wurde am späten Freitagabend am Flughafen Niederrhein ein 27-jähriger Albaner festgenommen, der wegen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gesucht wurde. Er kam ebenfalls zur Bundespolizei und wurde am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt.
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