Bundespolizei in Bochum nimmt einen Mann bei versuchtem Diebstahl fest.
Am 9. April wurde ein 39-jähriger polnischer Staatsangehöriger am Bochumer Hauptbahnhof von Bundespolizisten aufgrund eines versuchten Diebstahls festgenommen. Zunächst urinierte der Mann vor dem Bundespolizeirevier. Nach einer Kontrolle durch die Beamten durfte er kurzzeitig weitergehen.
Wenig später wurde der Mann erneut im Bahnhof gesehen. In einem Zeitungsgeschäft nahm er eine zum Verkauf angebotene Geldbörse und steckte sie in seine Hosentasche. Die Beamten intervenierten, durchsuchten ihn und fanden nicht nur die Geldbörse, sondern auch eine Spirituosenflasche, die er zuvor in einem nahegelegenen Supermarkt gestohlen hatte.
Bereits während der polizeilichen Maßnahmen versuchte der Beschuldigte erneut, eine weitere Geldbörse zu entwenden. Die Bundespolizisten beantragten daraufhin ein beschleunigtes Verfahren, dem die Staatsanwaltschaft zustimmte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Am folgenden Tag wurde er vor Gericht gebracht, wo er zu einer Geldstrafe von 1.300 Euro verurteilt wurde.
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